Freie Routerwahl: Details zur Umsetzung bei Unitymedia (Update)

Zum 1. August 2016 tritt das Gesetz zur sogenannten Routerfreiheit nach einer knappen Übergangsfrist in Kraft. Neu- und Bestandskunden von Unitymedia können ab diesem Stichtag unsere Leistungen auch über Fremdgeräte ihrer Wahl abrufen. Zurzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Umsetzung der gesetzlichen Regelung – auch, weil wir unseren langjährigen Kunden ein Plus an Routerfreiheit und Service bieten wollen.

Ab dem 1. August können neue Kunden von Unitymedia entscheiden, ob sie unsere Router nutzen wollen oder Fremdgeräte. So sieht es das Gesetz vor. Wir wollen natürlich unseren langjährigen Kunden ebenfalls die Möglichkeit zur freien Routerwahl lassen. Deshalb bieten wir auch unseren Bestandskunden im Privatkundensegment, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, ab dem 1. August die freie Routerwahl.

Privatkunden, die seit April 2013 in einem Vertragsverhältnis mit Unitymedia stehen, erhalten auf Wunsch ab dem 1. August die benötigten Informationen, um einen eigenen Router nutzen zu können. Kunden mit noch länger bestehenden Verträgen bieten wir an, in ein aktuelles Produktangebot zu wechseln, um von der Routerfreiheit Gebrauch machen zu können.  Bei Kunden mit noch länger bestehenden Verträgen behalten wir uns vor, sie in ein mindestens gleichwertiges Produkt zu wechseln, um einen eigenen Kabelrouter zu nutzen. Hierbei bleiben Vertragslaufzeit und Preis gleich, allerdings müssen die für die Routerfreiheit angepassten Besonderen Geschäftsbedingungen akzeptiert werden. (Aktualisiert: 6.9.2017)

Für Neu- und Bestandskunden im Geschäftskundensegment gelten aufgrund der engen Verzahnung von Telekommunikations- und besonderen Serviceleistungen abweichende Regelungen. Doch auch hier bieten wir Neukunden sowie Bestandskunden, die ihren Vertrag verlängern (mit Neustart der Mindestvertragslaufzeit),  ab dem 1. August die Möglichkeit, ihren Router frei zu wählen. Dabei verzichten sie jedoch auf ausgewählte Service- und gegebenenfalls auch auf technische Dienstleistungen.

Für Privat- und Bestandskunden gilt: Damit unsere Dienste auf den von ihnen gewählten Fremdgeräten reibungslos funktionieren, muss das gewählte Gerät der ab dem 1. August geltenden Schnittstellenbeschreibung entsprechen. Wir werden diese Schnittstellenbeschreibung wie vorgeschrieben bis zum 1. August unter anderem auf unserer Website veröffentlichen.

Häufig gestellte Fragen zur Routerfreiheit

(Hinweis: Bitte besuchen Sie unsere Webseite zur Routerfreiheit, die fortlaufend aktualisiert wird.)

Ich bin Privatkunde. Gilt die freie Routerwahl auch für Bestandskunden?

Ja, sowohl Neu- als auch Bestandskunden, die einen Privatkundentarif bei Unitymedia buchen oder nach April 2013 gebucht haben, können ein eigenes Kabelmodem ab 1.8. nutzen, sofern dieses der von Unitymedia veröffentlichten Schnittstellenbeschreibung entspricht. Bei Kunden mit noch länger bestehenden Verträgen behalten wir uns vor, sie in ein mindestens gleichwertiges Produkt zu wechseln, um einen eigenen Kabelrouter zu nutzen. Hierbei bleiben Vertragslaufzeit und Preis gleich, allerdings müssen die für die Routerfreiheit angepassten Besonderen Geschäftsbedingungen akzeptiert werden. (Aktualisiert: 6.9.2017)

Warum muss ich einen Tarif ab 2013 gebucht haben, um einen eigenen Router verwenden zu dürfen?

Die Einführung der Routerfreiheit erfordert zur Umsetzung eine umfangreiche Anpassung der IT-Systeme für die einzelnen Tarife. Für die ganze Breite des historischen Tarif-Portfolios ist das nicht zu leisten, vom Gesetz aber auch nicht gefordert, da die Routerfreiheit verpflichtend nur für Neuverträge gilt. Wir wollen aber, dass auch Bestandskunden dieses Wahlrecht nutzen können, deshalb haben wir uns für die Stichtagsregelung entschieden, die den ganz großen Teil der Kunden mit umfasst, sowie ergänzend die Tarifwechseloption für interessierte Kunden mit vereinzelten, noch älteren Tarifen.  (aktualisiert am 11.7.) (Gestrichen/aktualisiert: 6.9.2017)

Ich bin B2B-Kunde. Können auch Geschäftskunden einen eigenen Router verwenden?

Neukunden sowie Bestandskunden im Geschäftskundensegment, die ihren Vertrag verlängern (mit Neustart der 24-monatigen Mindestvertragslaufzeit), bieten wir ab dem 1. August die Möglichkeit, ihren Router frei zu wählen. Dabei verzichten sie jedoch auf ausgewählte Service- und gegebenenfalls auch auf technische Leistungen. Um welche es sich dabei handelt, ist abhängig vom gebuchten Tarif. Grund dafür ist enge Verzahnung von Telekommunikations- und besonderen Serviceleistungen.

Wie stelle ich als Unitymedia Kunde sicher, dass mein eigener Router reibungslos funktioniert?

Der Router muss den Vorgaben aus der Schnittstellenbeschreibung entsprechen, die Unitymedia nach den Anforderungen des Gesetzgebers bis zum 1.8. veröffentlichen wird. Nur dann ist gewährleistet, dass der bei Unitymedia gebuchte Leistungsumfang tatsächlich vollumfänglich nutzbar ist. Geräte, die dieses Kriterium nicht erfüllen, funktionieren möglicherweise, aber eben vielleicht nicht mit der vollen Leistung.

Was muss ich tun, um meinen eigenen Router in Betrieb nehmen zu können?

Ab dem 1. August sollte der wechselwillige Kunde uns die Mac-Adresse und Seriennummer seines Modems telefonisch mitteilen. Unitymedia kann dann das ausgewählte Medium dem Vertrag des Kunden zuordnen. Die Zugangsdaten für Telefonie werden anschließend von Unitymedia im Online-Kundencenter hinterlegt und dem Kunden auf Wunsch zusätzlich per Brief zugestellt. Zugangsdaten für die Internetverbindung wie bei DSL-Anschlüssen gibt es aufgrund der Besonderheiten des Kabelnetzes nicht. Die Provisionierung des Kabelmodems, also beispielsweise die Zuweisung der gebuchten Bandbreite, erfolgt über die DOCSIS-Spezifikation. Dabei handelt es sich um einen Standard, der die Datenübertragung im Kabelnetz ermöglicht.

Bei wem muss ich mich melden, um die Seriennummer und die MAC-Adresse meines Kabelrouters zu übermitteln?

Bitte wenden Sie sich ab 1.8. telefonisch an unseren Kunden-Support.

Wieso unterscheidet sich das Verfahren von der DSL-Technologie?

Das Kabelnetz ist ein „Shared Medium“, der Prozess bei der Inbetriebnahme eines eigenen Routers fällt aufgrund der Besonderheiten anders aus als bei der DSL-Technik. Zugangsdaten für die Internetverbindung wie bei DSL-Anschlüssen gibt es aufgrund der Besonderheiten des Kabelnetzes nicht. Die Provisionierung des Kabelmodems, also beispielsweise die Zuweisung der gebuchten Bandbreite, erfolgt über die DOCSIS-Spezifikation. Dabei handelt es sich um einen Standard, der die Datenübertragung im Kabelnetz ermöglicht.

Kann ich einen beliebigen DSL-Router verwenden, um damit meine Internetverbindung künftig herzustellen?

Nein, Sie benötigen zunächst ein speziell für das Kabelnetz vorgesehenes Kabelmodem, das der von Unitymedia

veröffentlichten Schnittstellenbeschreibung entspricht, um die Internetverbindung herzustellen. Einen  DSL-Router können Sie dann hinter dem Kabelmodem oder hinter den Kabelrouter zusätzlich betreiben. Dies ist auch heute schon möglich.

Bei Nutzung eines eigenen Routers: Wer kümmert sich um Updates und hilft bei Fragen?

Nutzer eigener Router müssen sich eigenständig um Firmware-Updates der Router kümmern und sich bei Fragen rund um den Router an den Routerhersteller wenden. Es wird also weder einen kostenfreien Austausch des Routers im Schadfall, noch eine Vor-Ort- Unterstützung im Fehlerfall durch Techniker geben.

In den folgenden Wochen werden wir diese FAQ weiter ergänzen.

Update, 6.9.2017: Wir haben die FAQ in diesem Blogartikel etwas angepasst. Auch Kunden in Alttarifen von vor 2013 können mittlerweile einen eigenen Router verwenden. Sie werden dazu in einen neueren Tarif eingestuft.  Vertragslaufzeit und Preis bleiben dabei unberührt. Weitere Infos dazu gibt es auf unserer Webseite.

Update, 11.7.2016: Wir haben die vielen Fragen und Anmerkungen in den Kommentaren zum Anlass genommen, einen weiteren Blogbeitrag zur Routerfreiheit zu veröffentlichen. Diesen findet ihr hier.

 

 

108 thoughts on “Freie Routerwahl: Details zur Umsetzung bei Unitymedia (Update)”

  1. Hallo Unitymedia-Team,
    ist sichergestellt, dass die Endgeräte, die aktuell von Unitymedia verwendet werden (EPC3208, EPC3212, Fritzbox 6320/6340/6360/6490) oder in der Vergangenheit verwendet wurden, kompatibel mit der Anschlussbeschreibung sein werden, solange es sich um DOCSIS3-Endgeräte handelt? Oder müssen auch bisher funktionierende Geräte ein Firmwareupdate erhalten?

    Und wird man auch Endgeräte (z. B. eine Fritzbox) nutzen können, wenn man diese noch aus einem alten Unitymedia-Vertrag zu Hause hat (und damals die Entschädigungszahlung gezahlt und das Gerät nicht zurückgeschickt hat), oder allgemein gebrauchte Geräte, eventuell auch von anderen Netzanbietern?

  2. Wie sieht das Zusammenspiel von einem eigenen Router und der Wifi-Spot Technologie aus?
    Wenn ich meinen eigenen Router verwende, kann Unitymedia ja kein zusätzliches WLAN aufspannen, verliere ich dann auch meinen Wifi-Spot Zugang, sofern er denn mal kommt.

  3. Wenn ich euren Router behalten, aber selber die Updates von AVM einspielen und auch zusätzliche SIP-Accounts eintragen möchte, wird das gehen?

  4. Das Modem hier ist das “Cisco EPC3208” – DOCSIS 3.0 ist damit kein Thema.

    Folglich die Frage, wieso die Umstellung auf einen der neuen Tarife zwingend erforderlich sein soll, wenn doch nur unter ‘Umständen’ keine DOCSIS 3.0 Kompatibilität gegeben sei.

    Zusätzlich möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass sich Kunden, die zwecks freier Routerwahl auf einen neuen Tarif umstellen lassen wollen, das Thema IPv4 und IPv6, insbesondere im Bezug zu von Unitymedia verwendeten Technik DS-Lite anstatt Dual-Stack wie es sein sollte, zu gemüte führen.

    Wäre doch schön, wenn noch ein paar neue IPv4 für den Geschäftskundenbereich wieder frei werden, nicht wahr 😉

    Wenn ich also ein eigenes Modem/Routerkombigerät verwenden möchte, garantiert mir Unitymedia dann den Erhalt meiner alten Vertragskonditionen (IPv4 nativ ohne DS-Lite und ohne IPv6) wenn ich in einen neuen Tarif wechsle?

    Vielen Dank im Voraus

    1. Nun ja: Vor allem wird es mal Zeit, dass alle bisherigen IPv4-only Provider endlich durchgängig DualStack (“DS-native”) anbieten. Das betrifft auch die “Business”-Anschlüsse bei UnityMedia.

      Es ist ein Trauerspiel, dass IPv6 bereits seit über 4 Jahren in IETF-Standards “verpflichtend für alle Internet-Anschlüsse” ist, die meisten Anschlüsse aber noch IPv4-only sind.

      Was IPv4 angeht, hätte ich auch noch einen Vorschlag an UnityMedia:

      IPv4 als zubuchbare Option für Privatkundentarife, so wie es ein Konkurrent macht. Möglich wäre auch, die IPv4 als zubuchbare Option tageweise anzubieten, wenn ein Kunde IPv4 nur sporadisch benötigt.

      1. In BaWü gibt es sogar für ältere Damen ohne Rückfragen Dual-Stack NATIV! In NRW und Hessen kann man sich als Business- oder Privat-Kunde ein Bein rausreißen und bekommt … NIX!

    2. Altkunden mit Verträgen vor dem 08.04.2013: Sollen zuerst auf einen neuen Tarif wechseln. Begründung: Vor diesem Zeitpunkt war nicht sicher, ob der Kunde ein Gerät mit DOCSIS 3.0 bekommen hätte. Aber was soll das? Das neue Gerät wird DOCSIS 3.0 haben und müssen dann an der Kopfstelle umgehangen werden. Zudem hatte jeder Kunde vom dem Datum mit einer Telefonkomfort-Funktion bereits eine FritzBox 6360 und war mit DOCSIS 3.0 unterwegs.

      Ein Schelm, der sich böses dabei denkt, der behauptet das dieses Datum wissentlich mit den Vertragsänderungen und der DS-LITE Einführung zusammen hängen könnte.

  5. Alles was hier beschrieben wird unterläuft klar das Gesetz, und dessen Absicht:

    “Notwendige Zugangsdaten und Informationen für den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen und die Nutzung der Telekommunikationsdienste haben sie dem Teilnehmer in Textform, unaufgefordert und kostenfrei bei Vertragsschluss zur Verfügung zu stellen.”

    Und die Androhung von Leistungseinschränkungen ist dann nochmal eine ganz eigene Geschichte.

    Aber wenn Ihr unbedingt Klagen anstatt ordentlicher Lösungen wollt …

    1. Dir ist bewusst dass es im Kabelnetz technisch schon keine Zugangsdaten GIBT und das mit manueller Freischaltung laufen MUSS?

      Und dass UM das nur für bestimmte Tarife bei Bestandskunden zulässt / garantiert ist auch legitim – verpflichtend ist es schließlich nur für Neukunden.

    2. Und wie du selber so schön zitiert hast, steht im Gesetz “Notwendige Zugangsdaten …”. Im Kabelnetz sind keine Zugangsdaten notwendig.

      1. Das stimmt nur für den Zugang zum Kabelnetz selbst, aber nicht für die Information zur SIP-Telefonie. Hier braucht der Kunde sehr wohl die Zugangsdaten, und die sollen laut Gesetz unaufgefordert Neukunden zur Verfügung gestellt werden.

    3. In der Schnittstellenbeschreibung sind die Provider gesetzlich verpflichtet, hineinzuschreiben, welche Eigenschaften ein Router haben muss, damit er am Netz des Providers einwandfrei funktioniert.

      Wenn es solche Beschreibungen nicht gäbe, könntest du ja auf die Idee kommen, von UnityMedia zu verlangen, dass dein ADSL-Router auch bei UnityMedia funktioniert.

      Die Aussage, dass Router, die diese Eigenschaften nicht erfüllen, nicht richtig funktionieren, ist folglich keine “Androhung”, sondern eine Selbstverständlichkeit!

    4. Red nicht so’n Scheiß. Freu dich lieber, dass du jetzt die Wahl hast. Den technischen Möglichkeiten muss sich auch das Gesetz fügen. Unity hat mit dieser Regelung alles ermöglicht, was mit dieser Technik möglich ist.

  6. Fehlt da * nicht ein “nicht”?

    Geräte, die dieses Kriterium * erfüllen, funktionieren möglicherweise, aber eben vielleicht nicht mit der vollen Leistung.

  7. Könnte ich ab dem 1. August das Cisco Modem in den Bridged Modus versetzen, bzw. welche Optionen gibt es die interne Firewall zu aktivieren und neben IPv4 auch IPv6 zu verwenden?

  8. Wie sieht es mit dem Horizon-Receiver / -Recorder aus?! Entfällt dort dann auch der Zwang?! Schliesslich hat der ja auch die Routerfunktionalitäten an Bord. Den Wegfall des Zwangs auf den Horizon Recorder / Receiver würde ich begrüßen. Genau wegen des Zwangs zum Horizon Receiver / Recorder habe ich als Bestandskunde nämlich immer noch meinen alten 3play100 Vertrag, ich würde ja gerne auf 3play200 oder 3play400 wechseln, wennn damit dann nicht auch der Wechsel auf den Horizon Recorder zwingend wäre. Der ist und bleibt eine Fehlkonstruktion, wie die vielen negativen Facebookeinträge und Kommentare zu meinem Erfahrungsbericht auf Facebook zeigt.

  9. Ich will von Unitymedia die Zugangsdaten unaufgefordert zugesandt bekommnen. Und nicht von Unitymedias Gnaden einen Router genehmigt bekommen. Haltet euch an die gesetzlichen Vorgaben, Es wird deffinitiv keine Serien Nr. und Mac Adresse geben. Sonst Klage und evtl. Kündigung.

    1. Es gibt im Kabelnetz technisch keine Zugangsdaten. Die MAC-Adresse ist das “Passwort”, vereinfacht gesagt. Da ändert auch ne Klage nix dran.

  10. Eigener Router ist dann wohl ab dem ersten August möglich – fehlt nur noch DualStack. Dann könnte man tatsächlich auch als anspruchsvollerer User Kunde bei Unity werden 😉

  11. Und was ist wenn man die vorhandene Fritzbox übernehmen möchte ?
    Gibt es dafür auch schon eine Idee ?

  12. Hallo, Wird es dann auch möglich sein die eigene TK-Anlage direkt per SIP bei Unity Media zu registrieren? Oder muss das weiterhin am Router/Modem geschehen?

  13. Würde mich auch interessieren was mit der vorhandenen Fritzbox passiert. Ich würde diese gerne freischalten um eigene Firmware von AVM aufpielen zu können damit meine IP-Türsprechstelle endlich mal auch mit Bild auf dem AVM C4 Telefon funktioniert. Das ist mit der uralt Firmware die von Unitymedia momentan drauf läuft nicht möglich.

    1. Wieso sollte mit der vorhandenen Fritzbox irgendwas passieren? Die gehört immer noch Unitymedia. Ab August kannst du die dann in den Schrank stellen und dir eine eigene kaufen.

  14. Mal eine Frage ganz unabhängig von den hier bereits aufgeworfenen Fragen;
    Gedenkt Unitymedia eigentlich, so wie es viele Anbieter im DSL-Bereich seit Jahren bereits tun, ab August auch subventionierte, freie Hardware zu verkaufen (z. B. die von AVM). Das wäre nämlich mit Abstand das taktisch klügste um der neuen Routerfreiheit ab August zu begegnen. Die Kunden würden euch die Bude einrennen und ihr müsstet euch in der Mehrzahl der Fälle auch nicht unnötig um irgendwelche gänzlich unbekannte Hardware kümmern. Ihr müsst Geräte nicht mehr künstlich vernageln/kaputtpatchen und es reichte dann auch vollkommen, wenn ihr aktuelle Firmwares in einem Downloadbereich auf der Homepage bereitstellt.

    Denkt da jemand bei euch mit? Schließt ihr einen Liefer-Rahmenvertrag mit AVM, Cisco und TC ab? Wenn ihr das nicht aus Eigenantrieb so liberal handhaben solltet ab August, kann ich mich jedenfalls nur wundern. Pragmatische flucht nach vorn statt weiteres sinnloses Rumgeeiere stände euch echt mal gut zu Gesicht…

  15. Hallo,

    die Anforderungen MAC-Adresse & Seriennummer kann ich technisch schon nachvollziehen. Irgendwie muss ja der Anschluss technisch zugeordnet werden können, da es in diesem Sinne keine Zugangsdaten wie bei DSL gibt.

    Die von Unitymedia zur Verfügung gestellte Hardware, Fritzbox 6490 Cable, ist an sich auch super, sie wird eben nur durch eine spezielle Firmware von Unitymedia stark in ihren normalen Funktionen eingeschränkt. Weiterhin zahle ich, wenn ich den Support richtig verstanden habe, eine Art “Monatsmiete” für das Gerät.

    Mir wäre schon geholfen, wenn ich das Gerät behalten könnte, aber die offizielle AVM Firmware in vollem normalen Funktionsumfang darauf nutzen könnte (alle Funktionen wie im online verfügbaren Handbuch von AVM). Alternativ kaufe ich eben selbst die gleiche Box nochmal.

    1. Hallo Volker,
      also auf meiner Unitymedia-Fritzbox 6490 Cable läuft aktuell das FritzOS 6.50 (bei AVM gibts brandaktuell die Version 6.51, also noch ein klein bischen neuer, die läuft auf meiner 7490).
      Welche Features fehlen Dir denn genau?

      1. Jede Menge fehlt …

        DVB-C ist weg, eigene Updates einspielen geht nicht, Telnet weg, /capture.lua ist tot, kein Bridge-Modus, …

      2. Die für mich wichtigsten von Unitymedia gesperrten Features sind derzeit, eigene DNS Server anzugeben (nutze einen DNS Provider mit Kinderschutzfeatures), sowie eigene VOIP/SIP-Telefonnummern hinzuzufügen.
        Es gibt weitere gesperrte Funktionen, das fällt dann auf, wenn man das offizielle Handbuch von AVM mit den tatsächlichen Funktionen der Unitymedia-Frtzbox vergleicht.

    1. Wohl eher nicht.
      Ist ja nicht dein Eigentum.

      Wenn du einen Mietwagen hast, darfst du ja auch nicht einfach dran rumbasteln wie du magst 😉

  16. Das entspricht aber klar nicht dem Gesetzestext. Ich möchte jederzeit jedes Modem anschließen(Klar muss es der aktuellen Technik entsprechen, kann ja auch nicht ein ADSL Modem an nen VDSL Vectoring Anschluss hängen) ohne euch vorher anrufen zu müssen für eine Freischaltung.
    Das Problem liegt aber an der Technik. Denn bei Docsis authentifizieren sich die Router mit ihrer MAC und Serienummer. Diese muss nur mal am Unitymedia Server freigeschaltet sein. Ist halt nicht so wie bei normalem DSL, wo jedes technisch passende Modem sich mal eben einwählen kann.

    1. Hallo Dieter,
      genau, Problem erkannt.
      DSL-Netz: “Anmeldung” des eigenen Routers: Damit man den Nutzer zuordnen kann, gibt es Benutzername und Passwort.
      Kabel: Keine Anmeldung, da Kabel eben anders funktioniert. Damit man nun den Benutzer trotzdem zuordnen und im seine ihm zugewiesenen Dienstleistungen zur Verfügung stellen kann, braucht man irgendeine Art Identifizierung. –> Das passiert, indem der Unitymedia-Techniker das neue Netzwerkgerät des Kunden ( = die Fritzbox / das Kabelmodem) im Netz bekannt macht und mit den Kundendaten verknüpft. Man könnte auch sagen, die MAC-Adresse ist ein bischen vergleichbar mit der Kundennummer.

      Das Problem “ein beliebiges” Modem anschließen zu können, ließe sich meiner Meinung nach lösen:
      Liebe Unitymedia-Verantwortlichen:
      Passt doch bitte euer Kundenportal so an, dass dort MAC-Adresse und Seriennummer manuell hinterlegt werden können! Dann ist es doch für den Endkunden nichts anderes, als wenn er im Kundenportal eines DSL-Anbieters sein Passwort ändert….

      1. Wollt ihr eigentlich täglich euren Router austauschen? Was ist denn so schlimm daran dass man anrufen muss und das nicht im Kundenportal selber machen kann? Einfach nur die Tatsache, dass es angeblich eurer Meinung nach nicht erlaubt ist?

    1. Das ist super, dass du gekündigt hast.
      Uns wäre aber geholfen, wenn du auch mitteilen würdest, was der Grund deiner Kündigung war und was der Grund mit der freien Routerwahl zu tun hat. Danke!

  17. Wer es immer noch nicht kapiert hat, bei DOCSIS gibt es keine Zugangsdaten! Die gibt es nur für die Telefonie, falls VoIP genutzt werden soll. Überall auf diesem Planeten, wo in in Kabelnetzen bereits eine freie Modemwahl gibt, muss man dem Anschlussbetreiber die Seriennummer und die CableMAC-Adresse seines Gerätes mitteilen, damit es provisioniert werden kann. Da hätte sich der Gesetzgeber hinsichtlich seiner Wortwahl mal eher informieren müssen und nicht die Gegebenheiten eines DSL-Anschlussen zugrunde legen dürfen und dann erklären, dass dies so auch für Kabelanschlüsse gelten soll. Der Anschlussanbieter kann keine Zugfangsdaten herausgeben! Wem das nicht passt, der muss eben einen DSL-Anbieter nehmen.

  18. Wie wäre es denn damit, ab der Verwendung eines eigenen Routers den alten Zwangsrouter zurücksenden und als Gegenleistung (alter Router ist ja eingepreist) die ISDN Merkmale kostenlos zu bekommen?

    Es wird da wohl neue Tarife geben müssen!!

  19. Wie wäre es mit einer Option auf der Webseite, wo ich die MAC-Adresse etc. direkt eintragen kann, damit ich meine eigene Fritzbox so “freischalten” kann? Ohne Anrufen/Warteschleife/Verständigungsprobleme, jeder Zeit.

  20. Lt. AVM arbeitet man an einer Lösung das auf der 6490 auch die normalen Updates eingespielt werden können. Man ist mit UM diesbezüglich in Kontakt.

  21. DOCSIS beschreibt den Transport level, aber auch Optionen für brauchbare Authentication. MAC adresse allein ist KEINE sicherer Authentifizierungsschlüssel (selbst wenn BPI+ genutzt wird), mit relativ wenig Aufwand zu sniffen+spoofen. Sich als UM hinzustellen und das Nichtvorhandensein von wirksamen AAA als “normal” hinzustellen kann als Bumerang zurückkommen – mit der Auflage in 0,nix mindestens selbigen Sicherheitsstandard wie bei DSL üblich zu implementieren.

  22. Guten Abend,
    zunächst einmal bin ich Bastler. Und 98% meiner Bastelgeräte mach ich mit Freude kaputt ;-). Es wird wird für alle Fritzbozzen (auch 6490) Revory-Images geben. Die config`s lassen sich ja heut schon umschreiben. Das Clonen von “Allem” ist heut schon möglich (auch MAC-Adressen). Die Bootloader-Sequenzen, und ja egal wo sie liegen, kann man virtuel “glaubhaft – ich bin es” x-beliebig auslesen oder ausgeben. Kurzum meine Fritzbozzen haben alle immer nur eine Seriennummer und nur eine MAC und die Daten darin gehören ja schließlich auch mir 😉 (jeder Admin spiegelt ja aus Sicherheit auch seine Serverdaten). So ist es egal was der der Provider auf der “anderen Seite der Dose” damit tut. Mir genügt es, dass er mir die “Autobahn” auf der ich mit meinem getunten Auto fahre gegen Gebühr bereitstellt, dass “Autotuning” ist meine Sache. Und natives IPV4 ist in einer virtuellen getunnelten Umgebung auch in einer IPV6 Stack-Lite-Welt kein Problem. Alle Netzwerkgeräte haben eine einzige “böses Wort geclonte” native virtuelle IPV4-Adresse und sind so ständig aus dem Internet erreichbar, nur für mich und nur von mir. Klingt komplizziert ist es aber nicht, weil nur gebastelt. Ach und wem die tolle hervorragende Leistung der Kabelnetzanbieter nicht gefällt hat ja das Recht zu einem anderen Anbieter zu gehen. Privatfernsehen by Sky kann eben auch nicht jeder schauen, wenn er nicht bezahlt und weiß wo die Zugangscard eingesteckt werden kann 😉 Aber mit etwas Bastellei und Engagement für die Sache kann jeder mit 400Mbit richtig viel Spas im Netz haben – muss aber nicht.

  23. Also mir ist das auch klar, dass es bei einem Kabelanschluss keine Zugangsdaten geben kann, die der Anbieter dem Kunden mitteilen könnte.
    Das mit der MAC-Adresse und der Kabel/Router-Seriennummer ist ja soweit auch kein Problem dem Kabel-Anbieter, in dem Fall Unitymedia, bei denen ich ja auch bin, telefonisch mitzuteilen. Nur sehe ich da ein Problem: Lt. Gesetz habe ich das Recht wann und sooft ich will jedwedigen DOCSIS 3.0 Kabel/Router anschliessen zu dürfen. Ob ich ‘n paar Wochen oder Monate meine eigene gekaufte FB 6490 dazu benutze oder eben ein anderes Modem/Router mir danach besorge und anschliessen will für meinen Internet-Anschluss sollte Unitymedia eigentlich so lang wie breit sein.
    Wie wäre es wenn UM auf Ihrer Webseite eine Art MAC-Adresse und Seriennummer-Änderungsoption anbietet, wo jeder UM-Kunde dann selber sein gekauftes, erworbenes oder wie auch immer DOCSIS 3.0 konformes Modem/Router damit aktivieren kann ?
    1. Entfiele das ständige Anrufen bei der Service-Hotline bei UM, die dann das erst alles vom Kunden notieren muss, weitergeben muss. z.B. der Technik-Abteilung usw. UM kann dann gleich mal neue zusätzliche Mitarbeiter für diese Aufgabe einstellen ^^ (Die Jobcenter würden sich freuen )
    2. Niemand muss dann beim anrufen bei der Service-Hotline in minutenlanger Warteschleife gestellt werden, bis er denn mal dran kommt. Dass ab 1. August die Telefonnetze heiss laufen beim UM-Service brauch ich hier ja wohl nicht gross zu erwähnen ^^.
    3. Es entfällt eine Umstellungszeit (altes Modem mit MAC-Adresse usw. zu neuem Kundeneigenes Modem usw.)
    4. UM verliert mit Sicherheit viel weniger Kunden, heisst: es kündigen viel viel weniger ihren bestehen Kabelanschluss-Vertrag, weil dem Kunden durch das neue TK-Gesetz genau das geboten wird, was es es auch beinhaltet.
    UM sollte sich vllt. mal auch um das Gedanken machen. Ich bin schon n paar Jahren bei Unitymedia, vorher Kabel-BW, welches ja von UM übernommen wurde. Nur eines ist auch klar: wenn UM mir nicht die Freiheiten lässt mit welchen DOCSIS 3.0-Modems und oder Router ich in Zukunft ins Internet will, bzw. mir Knüppel zwischen die Beine schmeissen will mit irgendwelchen fadenscheinigen Auflagen ob, wann und wie oft ich mein Modem/Router wechseln will, dann folgt selbstverständluch auch die Kündigung. Ich kann auch Vodafone oder der Telekom mein sauer verdientes Geld in den Rachen schmeissen. Internet werde ich immer haben, ob nun als Kabel oder DSL-Anschluss !
    P.S. ich würde gerne bei UM bleiben, aber Kapriolen wegen MAC-Adresse und Seriennummer werde ich mit Sicherheit nicht mit mir machen lassen in Zukunft.

    1. Hat Unitymedia irgendwo gesagt “nur 1 Gerätewechsel pro Monat ist erlaubt”? Nein.

      Hast du vor, dein Endgerät täglich zu wechseln? Nein.

      Also ist das alles Quatsch mit “wääh ich kündige weil ich ja sonst *einmalig*! bei Unitymedia anrufen müsste” …

    2. Zitat:
      “P.S. ich würde gerne bei UM bleiben, aber Kapriolen wegen MAC-Adresse und Seriennummer werde ich mit Sicherheit nicht mit mir machen lassen in Zukunft.”

      Ich stelle fest: Bisher gab’ es Nullkommanull Alternativen zum verkrüppelten Zwangsrouter. Das hat dich aber nicht davon abgeholten, zu UM zu gehen. Ab 1.8. hast Du fast alle Freiheiten, aber wegen einer MAC-Adresse, die Du UM dann mitteilen musst, wirst Du dann weggehen.
      Ohne Worte.

  24. Es gab hier ja bereits einige Beiträge dazu, ob oder nicht das Vorgehen von UnityMedia dem Gesetzestext entspricht.

    Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, ob der DOCSIS-Standard als solcher überhaupt mit dem Gesetzestext in Einklang zu bringen ist. (Neben dem Fehlen von Zugangsdaten wäre da zum Beispiel noch die Notwendigkeit, dass Gerätehersteller ihre Modemdaten von “Cable Labs” signieren lassen müssen.)

    Gibt es bereits Aussagen der Bundesnetzagentur oder sonstigen Behörden dazu, ob die Verwendung der unveränderten DOCSIS-Spezifikation überhaupt auf Dauer zulässig ist?

  25. Hallo zusammen,
    ich habe eben mit einem Support-Mitarbeiter telefoniert, der mir mitgeteilt hat, dass der Bridge-Modus auf den vorhandenen Geräten nicht freigeschaltet wird. Eigentlich schade. Damit wäre schon Vielen geholfen.

    1. Der TC7200 (und vermutlich auch Ubee & Co.) unterstützen den Bridgemodus nur im IPv4-Modus – die Firmware des TC unterstützt kein Bridgemodus mit DS-Lite. Also kann da auch nix freigeschaltet werden.

  26. Ich als langjähriger Telekom-Sklave kann hier echt nur schmunzeln. Zwar habe ich mit meinem DSL schon längst die freie Routerwahl und hab mich schon immer gewundert, warum das bei Kabel nicht so ist, aber was hier teilweise abgeht ist ja wirklich lächerlich.
    Leute die keine Ahnung haben wovon sie reden stellen haltlose Forderungen auf und drohen mit Klagen und Kündigung. Ich für meinen Teil wäre froh, wenn Unity – die wohl für das Kabelnetz bei mir zuständig wären – hier überhaupt mal Kabel legen würde, damit wir einen Kabel-DSL Zugang bekommen könnten. Da dem nicht so ist, bin ich nach wie vor Zwangskunde der Telekom – denn alle Alternativen sind nur Reseller von der Telekom. Und da es an Konkurrenz mangelt, tut sich hier auch nix. Es wär ein Traum wenn ich den Luxus hätte zwischen Kabel und ADSL zu wählen. Hier muss ich froh sein über die 5MBit/s die mein ADSL ausspuckt.
    Von daher meine Empfehlung: Regt euch ab. Freut euch über das, was ihr habt und was ihr durch die gesetzliche Neuregelung in Zukunft bekommen könnt. Sowas endet auf drei Arten: Der ISP beugt sich den Wünschen der Kundschaft ODER der ISP wird von anderen Anbietern geschluckt ODER der ISP geht pleite. Alles nur eine Frage der Zeit – und von daher kann man eigentlich nur gewinnen.

  27. Hallo, wie ist das mit Kunden die eine FritzBox 6360 haben und damit auch DOCSIS 3.0 haben und vor April 2013 Kunde sind könne die auch einfach einen andere Fritzbox fürs Kabel von AVM Nehmen?

  28. Ich habe die FRITZ!Box 6360 Cable mit FRITZ!OS 06.33 von Unitymedia. Wird hier auch eine neuere Firmware 06.5x zur Verfügung gestellt, wenn die Routerfreiheit endlich besteht?

  29. Wenn ich alles richtig gelesen habe, hat sich UM zu genau … 0 => “NULL”, also noch Mal: null Kommentaren geäußert. Da kann man sich eigentlich diesen Artikel auch sparen.
    Schade, da sind ein paar interessante Fragen dabei.

  30. Wir weichen vom Kern ab: UM und andere haben faktisch keine wirksame Identifizierung des Kunden am Abschluss und kann auch folglich nicht garantieren dass unauthorisierte Nutzung verhindert/erkannt wird.
    Solange Routerzwang herrschte kam dies halt nicht so stark zur Wahrnehmung.
    Fragen die wir uns stellen sollten:

    – Kann die jetzt bei UM implementierte Authentifizierung als sicher/wirksam gelten?
    – wer tragt die Nachweispflicht im Streitfall ob ein Missbrauch stattfand

    Wenn es für Fritz Bozz so leicht ist wie beschrieben könnte er folglich auch Dienste eines beliebigen UM Kunden in Anspruch nehmen.

  31. UM hat drei Klassen von Benutzern

    Neukunden: Bekommen unaufgefordert ihre Daten für einen “freien” Router

    Altkunden mit Verträgen ab dem 08.04.2013: Bekommen ihre Daten für einen “freien” Router auf Anfrage.

    Altkunden mit Verträgen vor dem 08.04.2013: Sollen zuerst auf einen neuen Tarif wechseln. Begründung: Vor diesem Zeitpunkt war nicht sicher, ob der Kunde ein Gerät mit DOCSIS 3.0 bekommen hätte. Aber was soll das? Das neue Gerät wird DOCSIS 3.0 haben und müssen dann an der Kopfstelle umgehangen werden. Zudem hatte jeder Kunde vom dem Datum mit einer Telefonkomfort-Funktion bereits eine FritzBox 6360 und war mit DOCSIS 3.0 unterwegs.

    Ein Schelm, der sich böses dabei denkt, der behauptet das dieses Datum wissentlich mit den Vertragsänderungen und der DS-LITE Einführung zusammen hängen könnte.

  32. Hallo zusammen,
    erst mal vielen Dank für die Eure Rückmeldungen. Entschuldigt bitte die späte Antwort. Wir lesen fleißig und interessiert mit und werden in der nächsten Woche einen Folgeartikel veröffentlichen, in dem wir auf die Fragen und Unklarheiten eingehen. Ich denke, dass ist in Eurem Sinne. Auf jeden einzelnen Kommentar können wir im Augenblick leider aufgrund fehlender Kapazität nicht antworten. Ich denke, dass wir mit dem Folgeartikel aber eine gute Lösung gefunden haben. Grüße, Helge (Pressesprecher, Unitymedia)

        1. Der Folgeartikel sollte doch letzte Woche kommen, wir haben nun den 11.07.2016 und es ist noch kein weiterer Artikel vorhanden.

  33. Ich muss hier wegen meiner Aussage; Kapriolen……. usw. das etwas genauer erklären:
    Ich habe nie behauptet dass ich bei UM kündigen würde bzw. werde, nur weil ich meine MAC-Adresse und Seriennummer von meiner gekauften FB 6490 UM telefonisch mitteilen muss. Ich mache das schon, keine Frage. Im Grunde würde ich das aber gerne nur einmal machen, danach eben wenn es machbar wäre von Seiten UM’s eben auf deren Webseite. Heisst, ich würde eben gerne die MAC-Adressen usw. eben gerne selber in eine Art eigene Kundendatenbank editieren, löschen, neu eintragen können usw. für DOCSIS 3.0 Modems/Router anderer Hersteller, also nicht nur AVM. Ich bin PC-Freak und könnte somit selber abundzu Modems/Router von Freunden, Kumpels usw. testen ob sie was taugen am Kabelanschluss, Datendurchsatz, Stabilität etc. etc.
    Nur was ich eigentlich in Zukunft nicht möchte, dass ich dann jedesmal den UM-Support anrufen müsste, Telefon-Warteschleife und dann das ganze Procedere am Telefon dem UM-Mitarbeiter die Modem/Routerdaten wieder mitzuteilen und darauf hoffen dass eben schnellst möglich mein bisheriges Modem/Router (ab August eben die FB 6490) wieder aus der Datenbank gelöscht wird und die neuen Daten dort wieder eingetragen werden. Das wären für mich Kapriolen auf die ich gerne verzichten würde !!!

    1. Ich bin ja dafür das die Anbieter für jede Änderung einer MAC-Adresse pauschal 99€ nehmen, immerhin ist es mit Aufwand verbunden.
      Ja, auch so ein Customer-Self Portal muss erst programmiert werden und das nur, weil irgendwelche HobbyAdmins meinen jeden Tag eine anderes CM testen zu müssen.

  34. Habe mir jetzt alle Kommentare durchgelesen.
    Und immer kräuselt sich in mir alles wenn ich mir das gefährliche Halbwissen durchlese.

    Exkurs zu DSL:
    Bei DSL wird oft (nicht immer!) ein Tunnel verwendet für die Authentifizierung. Daher gibt es Benutzernamen und Kennworte. Es gibt auch DSL Anschlüsse ohne Benutzernamen und Kennwort – trifft man aber meist nicht im privaten Umfeld an. Die Geräte können sich auch nicht gegenseitig stören. Ein DSL-Modem hat genau einen Endpunkt (Punkt zu Punkt Verbindung). Man hat also seine zwei Kupferdrähte und die enden genau an einem Punkt (dem DSLAM) – oft in der Vermittlugnsstelle, mitlerweile aber auch an den Straßenverteilern zu finden.

    Zu Kabel:
    Hier gibt es keinen Tunnel für den ein Benutzername und Kennwort notwendig ist (das ist aber nicht das Problem).
    Der Punkt ist: Die Geräte haben keine wirkliche Punkt zu Punkt Verbindung da sich mehrere Kabelgeräte – sinnbildlich am gleichen Kabel – befinden können (shared Medium).
    Hier können also nicht alle Geräte die gleichen Frequenzen nutzen. Daher muss Unitymedia diese Geräte einstellen (provisionieren).
    Und, um jedes Gerät entsprechend einstellen zu können brauchen die etwas um das Gerät überhaupt zuordnen zu können. Da allein die MAC-Adresse nichts bringt (sie kann kopiert, geändert, gecloned werden) wird auch die Seriennummer benötigt. Nur wenn das beides passt, stellt der Kabelnetzbetreiber Daten dann für genau diese Seriennummer+MAC Kombination bereit. Dies entfällt bei DSL einfach völlig da es es sich nicht um ein Shared Medium handelt.

    Zum Thema mit dem Benutzernamen:
    Jetzt könnte der Kabelnetzbetreiber – theoretisch – auch noch einen Tunnel machen und ihr hättet endlich die von euch gewünschten Benutzernamen und Kennwörter. Das ist aber technisch nicht nötig, da sich die Geräte ja bereits durch die Provisionierung identifizieren lassen.
    Ergo, bleiben nur noch die Daten für die Telefonie.

    Das eigentliche Problem ist, eine unklare Formulierung des Gesetzgebers. Hier sind leider nicht immer Personen dran beteiligt die die Technik dahinter überblicken.
    Damit, dass die Kabelanbieter aber Modems provisionieren die entsprechenden Standards entsprechend dürfte der freien Routerwahl aber genüge getan sein. Ob man die Daten jetzt durch das Sprechen mit einem Mitarbeiter, dem Eintragen in ein Webformular oder via E-Mail denen mitteilt ist doch eher nachranging.
    Das ist meines Erachtens u. a. auch einer der Gründe warum die Kabelanbieter sich gegen die “freie Routerwahl” sträuben. Sie bedeutet letztlich mehr Arbeit und damit Kosten für den Anbieter.

    Ach ja, techn. handelt es sich sowohl bei einem xDSL-Modem als auch bei Kabelmodem um eine Netzwerkbrücke. Und Netzwerkbrücken sind für das Netzwerk transparent – und Netzwerkbrücken brauchen selbst keine Zugangsdaten.

    P.S.:
    Was hier ständig davon geredet wird, dass UM die eigenen Geräte praktisch frei macht verstehe ich nicht. Die Geräte gehören nach wie vor Unitymedia. Sie sind bloß eine Gebrauchsüberlassung. Letztlich ist eher die Frage, verkauft Unitymedia die Geräte evtl. an seine Kunden oder nicht.

    Gruß
    Michael – der aus gutem Grund einen Geschäftsanschluss hat.

    1. Seriennummer+MAC sind aber eben immer noch kein geheimer key. Rein technisch völlig ausreichend für die Separierung des Transports.

      Thema “Netzwerkbrücken”: Da eben auch komplexe Dienste angeboten werden müssen eben auch die Ebenen “oberhalb” der Netzwerk-Ebene authentifiziert werden können.

      Thema Modemregistrierung: Die Argumente von W.Korn kann ich voll nachvollziehen, ein 7490 an einem DTAG DSL kann ich selbstandig innerhalb von Minuten umtauschen (und zurück), bei UM dauert dies zwischen Stunden und Tagen aus eigener schmerzhafter Erfahrung. Und bis zum 1.8. löschen sie dabei auch gerne mal die komplette AVM config per werksreset welche in keiner Weise ihre “Netzwerkbrücke” betrifft.

  35. zitat:
    Die Geräte gehören nach wie vor Unitymedia. Sie sind bloß eine Gebrauchsüberlassung.

    Und warum musste ich damals einen Eigenanteil (69 Euro) für die Fritzbox 6360 und 2 Jahre lang monatlich jeweils 5 Euro bezahlen ?

    1. Ganz einfach, das ist die Mietgebühr die du für das Modem bezahlst. UM stellst dir sonst nur das Standardmodem.

      1. So sehe ich auch so. Was andersrum heissen sollte, dass bei Rückgabe der gemieteten Fritzbox (nachdem sie durch ein eigenes Gerät ersetzt wurde) die monatliche Mietgebühr entfallen sollte. Oder ?

        1. Die 5 Euro/Monat werden meines Wissens nicht für die Miete der FritzBox fällig, sondern für den speziellen Tarif (mit zwei Rufnummern und SIP-VoIP anstatt VoC??), ohne den man eine FritzBox aber nicht bekommt.

          Selbstverständlich werden die 5 Euro/Monat auch noch dann fällig, wenn du weiterhin den entsprechenden Tarif benötigst (weil du die entsprechenden Features brauchst).

          Außerdem kann UM darauf bestehen, dass du diesen Tarif bis zum regulären Vertragsende behältst, auch wenn du ihn nicht mehr brauchst.

  36. @ Michael V.
    somit hast du insgesamt 189,00 €uro an UM bezahlt. Nicht schlecht was UM da für Geschäfte macht…. (kotz)
    Ach ja…. die FB 6360 gehört denen aber immer noch, was sie allerdings damit machen ab dem 1. August würde mich interessieren. Vllt. verkloppen sie die alten AVM-Router an die 3. Welt, damit sie da nochmal abkassieren können.
    Dass die sich nicht schämen einen so abzuzocken.
    Gottlob hört diese Abzockerei ab dem 1. August der Vergangenheit an.
    Mein provisioniertes Motorola-Modem schick ich denen jedenfalls dankend zurück dann. Nur noch Eigentum an der UM-Multimedia-Dose (AVM-Boxen) rules ^^

    1. Wie ich bereits im anderen Kommentar geschrieben habe, sind die 5 Euro/Monat nicht die Miete für den Router, sondern die Gebühren für den speziellen Tarif, der z.B. SIP anstatt VoC und andere Features beinhaltet.

      Die 5 Euro/Monat muss man folglich auch dann bezahlen, wenn man diese Features mit einem eigenen Router verwenden will.

      Die Rechnung, dass UM 120 Euro Miete für den Router einnimmt, ist somit nicht richtig.

  37. Nachdem nun hoffentlich Alle jetzt begriffen haben, dass die Anschluss-
    identifizierung beim Kabel halt anders läuft als bei DSL, sollte es auch kein Problem sein, die erforderlichen Daten (MAC-Adresse, Serial) des “freien” Routers
    dem Provider zu übermitteln. Der könnte dann diese Daten dem Kunden wieder zur Verfügung stellen. (Der Kunde kann zwar damit nichts anfangen, aber dem Gesetz wäre genüge getan (: )
    Was die Übermittlung dieser allerdings betrifft:
    Wir leben in einer zunehmend elektronischen Welt; das trifft in besonderem Maße auf alle die Personen zu, die in diesem Forum mitdiskutieren. Wir haben gelernt, dass die Übermittlung von Daten auf elektronischem Weg sicherer als auf mündlicher ist. Darüberhinaus können solche Daten beim Empfänger ohne menschliche, fehleranfällige Weitergabe direkt verarbeitet werden.
    Also bitte: Erforderliche Daten des neuen Routers im Kundenzetrum hinterlegen,
    Rückmeldung des Umschalttermins und der Telefondaten auch im Kundenzentrum hinterlegen.

    1. Selbstprovisionierung via Web-GUI ist an sich die beste Wahl, folgende Übung: Ich sehe wie mein Nachbar seine neue AVM FB 6490 per Post bekommt und mache ein Handyfoto von der Verpackung und habe damit MAC + Serial. Jetzt befruchte ich meine 6490 mit einer Firmware in der ich MAC des NIC ändern kann sowie Seriennummer. Kann UM jetzt noch unterscheiden wer wer ist?

  38. keiner zahlt irgendeine Miete für seine Kabelfritzbox !
    man zahlt 5 Euro extra für ISDN-like Telefonanschluss (wieder vergessen wie UM das nennt, aber halt mit 3 Rufnummern optional 2 gleichzeitig nutzbaren Telefonverbindungen). Und dafür bekommt der Kunde dann eine Fritzbox als Kabelmodem+Telefonanschluss-Gerät geliefert.
    Wer ich jetzt den ISDN-like Anschluss nur wegen der Fritzbox holt und eventuell überhaupt kein Festnetztelefon besitzt, für den Kunden sind es dann 5 Euro für die Fritzbox. Deswegen ist es aber weiterhin keine Zusatzmiete von UM nur für das Gerät.
    Persönlich hab ich den 50/5er Geschäftskundenanschluss, der beinhaltet automatisch ISDN-like = Fritzbox. In meinem Fall noch die 6360er und grundsätzlich hätte ich auch gerne eine 6490er – aber ohne Tarifwechsel kein Tausch. Tarif will ich aber nicht wechseln, selbst wenn es aktuell für 35 Euro mehr Leistung geben würde, so sind meine 35 Euro und XY Cent inklusive MWSt dauerhaft da Vertrag von Anfang 2014 und vom Speed reichen mit 50/5 auch völlig aus (naja, etwas mehr Upload wäre schon nett :-)), hauptsächlich deshalb habe ich den Trarif damals überhaupt gewählt).

    Das man Kabel- und DSL-Technik überhaupt nicht vergleichen kann ist doch nicht wirklich schwer zu verstehen. Bei DSL hat jeder Kunde seine ganz eigene/persönliche Kabelanbindung über 2 Drähte am (Outdoor-)DSLam. Und an diesem DSLam kann der Techniker für jeden Kunden individuell den gebuchten Speed einstellen mit dem das Modem synct (also maximal, je nach Leitungsqualität eventuell auch langsamer). Und hat so ein DSL-Modem erstmal synchronisiert, dann können auch Benutzername + Kennwort übertragen werden auf der bestehenden DSL-Verbindung.
    Beim Kabel liegen an jeder Antennendose im eigenen Haus und der Nachbarschaft aber erstmal die 200MBit/s (oder was auch immer, abhängig von der Ausbaustufe des Kabelanschlusses) an = schon beim synchronisieren muss über eine Datenbank klar sein, welchen Tarif/Speed der Kunde gebucht hat und auch wenn technisch alles von 10 bis 200MBit/s möglich wären. Hier kann also nur über die Hardwareerkennung dem Endgerät der Tarif/Speed mitgeteilt werden

  39. Hieß es eigentlich nicht, dass der Artikel “nächste Woche” sprich jetzt in KW 27 überarbeitet werden soll?

  40. Willkommen im Jahr 2016! Ich soll die Hotline anrufen? Genau wie 5 Millionen andere Kunden? Das klappt bestimmt reibungslos.

    “Hallo, Sie sind Nummer 37472 in der Warteschlange, bitte bleiben Sie in der Leitung, schon in wenigen Tagen wird sich ein Mitarbeiter um Sie kümmern!”

    Wozu gibt es das Kundenportal? Da kann man das doch einbauen?

    Hallo, wir sind im Internetzeitalter! 2016! Nicht 1986 und kein BTX mehr.

    1. Ich glaube du überschätzt den Wechselwillen… Zudem muss man erstmal ein Endgerät haben. Denn wenn UM die Schnittstellenbeschreibung erst zum 1.8. veröffentlicht, hast du am 2.8. noch keine Box im Regal stehen…

      Und wer mir mit eBay kommt, sollte man kurz drüber nachdenken, wie viele Kunden in der Lage sind, einem Modem eine FW zu verpassen, die dafür, außer über Kabel, keine Optionen bietet. Und UM wird sich hüten für fremde Geräte Firmware auszuliefern. Denn rechtlich wär das wohl ein heißes Eisen (yes, iknow… das stört die selten…).

      Also der Andrang wird sich wohl in Grenzen halten…

  41. Finde es ja echt bemerkenswert, dass hier sich jeder über die 5 Euro “Mietgebühr” bei UM beklagt aber irgendwie niemand davon spricht, dass er dafür 3 Rufnummer und eine 2. Telefonleitung erhält. Die 5 Euro sind die Grundgebühr für die Telefon Komfort Option und KEINE Mietgebühr der Fritzbox. Auch ein Nutzer der Horizon oder eines normalen Modems, der eine 2. Rufnummer haben möchte, zahlt ebenfalls 5 Euro im Monat, die für den zusätzlichen Dienst sind und nicht für das Endgerät.

    Und mal zur Miete von Modems, einige haben scheinbar vergessen, dass man bei dem großen T z.B. überhaupt KEIN Modem erhält bei Bestellung, sondern man muss schon seit Jahren ein eigenes haben ODER eins bei der Telekom MIETEN.

    Wartet doch einfach mal ab, dann gibt es eine offizielle Info von UM was beachtet werden muss und dann schauen wir weiter. Zur Zeit gibt es noch keinen Händler in Deutschland der Docsis Modems verkauft. Billig werden die sicher auch nicht sein.

  42. Hallöle nochmals 😉 hier vom Fritz Bozz,
    es steht außer Frage, dass man mit den Fritz Boxen wirklich tolle Sachen machen kann. Im Prinzip baut AVM ja nicht unbedingt für jeden Provider extra ein besonders Gerät. Hier “basteln” die Provider halt nur jeweils eigene Software. So ist es wurschd, ob das Gerät bei Kabel Deutschland oder Unitymedia betrieben wird, es kann halt (6490) Kabel TV ins eigene Netzt streamen, denn dafür hat es der Hersteller gebaut. Bei Vodafon stellt man den Kunden so z.B. die WLAN-Funktion des Kabelrouters gegen Extra-Gebühr in Rechnung, obwohl es die Geräte vom Hersteller produziert technisch halt können. Nichts muss aber alles kann, wenn man viel ließt und bastelt. Alles was legal ist sollte man auch unbedingt tun. Aber es sind eben auch nicht legale Dinge möglich und hiezu zählen eben auch Dinge wie theoretisch den Anschluss eines anderen Nutzers modifiziert rechtswidrig zu nutzen. Und dies sollte man eben nicht tun. Wenn meine Fritzbox töne von sich geben kann, der Provider diese Funktion aber nicht zur Verfügung stellen möchte, tan heißt dies nicht, dass er dies auch muss, den der Provider ist nur ein Teil meines Servicebedarfs an dem Kabelrouter. Was er nicht bereitstellt stellen andere bereit, die es können. Betrachtet man die Fritzbox als Auto ist die Batterie der Provider. Aber der Motor gehört eben nicht zur Batterie. Weder Motorhersteller noch Batteriehersteller schreiben sich gegenseitig vor was sie dürfen und was nicht ;-)! Und Autofahren geht aber eben nur mit Batterie und Motor. Alle technischen Möglichkeiten eines Autos darf man nutzen, sollange man im öffentlichen Straßenverkehr die gesetzlichen Regeln einhält. Hierzu gehören alle formen des Tunings ;-), auch wenn die Provider dies nicht vorausgesehen haben, sie müssens sich damit abfinden (freie Routerwahl, freier Markt ;-). Wer nicht mitspielt bleibt auf der Strecke! Ein Beweis hierfür ist der Mobilephone-Hersteller NOKIA. Der Markt richtet über die Unternehmen. Quängel-Zwängel-Router sind out ab 01.08.2016. Nur wird der Kunde nicht überall die technischen Spezifikationseinstellungen lesen können um alles aus seiner Box heraus zu holen, was er möchte, denn auch AVM hat ja ein berechtigtes Interesse daran mit den verschiedenen Providern Umsätze zu generieren. Aber hier muss der Kunde als jeder selbst lesen und handeln. Es wir kein noch so gewitzter Provider darauf verzichten Geld mit dem Internet zu verdienen, aber kein noch so gewitzter Kunde wird sich die Möglichkeiten beschränken lassen, die die heutige Technik bereithält. Der Kunde passt den Provider an seine Bedürfnisse an, dieser bekommt dafür sein Geld! Wenn es dem Provider nicht passt kann dieser sich ja einen anderen Kunden suchen ;-). So funktioniert der Markt.
    P.S. Hat schon jemand die technischen Details der neuen Kabelbox 6590 studiert und was man damit alles anstellen kann?! Da wird man bald nicht mehr von den Einschränkungen der Vergangenheit sprechen! Wer seinem Kunden zukünfig nicht die neue 6590 mit vollem Funktionsumfang zur Verfügung stellt wir auf lange Sicht wie Nokia seinen Platz räumen müssen. Der Kunde bestimmt wo es hin geht. 😉 Wäre schön vorm Verkaufstart im Oktober ein Vorserienmodel zum zerbasteln zu bekommen, bin dankbar für jeden 😉 Bereitsteller.
    Fritz Bozz

  43. Bei Vodafone geht das aber weniger aufwändig:

    “Schließe einfach Deinen Router an die Multi-Media-Antennendose an. Wenn Du jetzt im Browser eine beliebige Seite öffnest, wirst Du automatisch zum Aktivierungsportal weitergeleitet. Dieses führt Dich Schritt für Schritt durch die Anmeldung.”

    Da muss man nirgendwo anrufen und die Hotline nerven

  44. Weiß jmd. ob AVM den 6490 Cable Router dann auch zum freien Verkauf anbieten wird? So wie ich das verstanden habe, kann man zur Zeit ja keinen Cable-Router von AVM direkt kaufen, sondern nur über Unitymedia / KD etc. mieten…

  45. Was passiert denn mit der IP Version wenn in einen neuen Tarif gewechselt wird? Wir haben momentan einen CleverKabel 50 (soweit ich weiß) Tarif und ich möchte bei einem Wechsel nicht das DS-Lite von nem neuen Tarif erhalten.

      1. Das hatte man mir auch mehrfach zugesichert zwecks VPN für Heimarbeit (alles bleibt beim alten blabla), doch nach Tarifumstellung im März war aus DualStack nur DSlite geworden und das Cisco 3208G wurde zur ConnectBox (mit klartext Admin Passworten – unzumutbar). Anrufe bei Hotline und Support wurden abgeblockt. Jetzt sind noch 20 Monate Laufzeit offen und die werden garantiert mit eigener Hardware abgeleistet.

  46. Ist man sich bei UM eigentlich sicher, tatsächlich DOCSIS3.0 benutzen zu wollen, und nicht evtl doch EuroDOCSIS3.0? Dieweil das wäre zumindest schon mal mit DVB-c frequenztechnisch kompatibel (^^,)

  47. Hallo KabelBW/Unitymedia Team,

    kann ich auch den aktuell vorhandenen Kabel BW Ubee Router zur Bridge umkonfigurieren (so wie bei es bei den früheren Verträgen war) und dahinter meinen Router hängen.

    Viele Grüße Arne

  48. Ist es nun auch möglich, ohne Telefon KOMFORT-Option vom Technicolor TC7200 auf die FRITZ!Box 6360 Cable zu wechseln?

  49. Fritz!Box 9490 Cable heute (01.08.2016) beim Mediamarkt gekauft. Hotline angerufen und MAC-Adresse (Modem) und Seriennummer durchgeben. Nach zwei Stunden angeschlossen, eine Verbindung wird lt. Statusmeldung aufgebaut, Internetseiten können nicht aufgerufen werden.
    Hoffe das über Nacht alle Systeme abgelichen sind und ein Zugriff ab morgen möglich ist.

  50. Schön zu hören, dass Ihr plant, für die von euch gelieferten Router den Bridge-Modus zu ermöglichen. Der Bridge-Modus für das TC 7200 würde einige lästige Probleme lösen….

  51. Hallo Unitymedia Team,
    hab gerade von der Hotline erfahren was sich für ein Business Bestandskunden ändert wenn er einen eigenen Router/Modem (z.B. Fritz!Box 6490) einbinden möchte. Dazu kann ich nur sagen es ist eine Sauerei und Schikane!!! Man wird quasi zum Neuvertrag gezwungen mit neuen, schlechteren Konditionen und weniger Leistung abgespeist obwohl der Endgeräte Service wegfällt.
    Hier zusammen gefasst:
    -Wegfall der festen IP´s / angeblich Technisch nicht möglich, aber z.B. bei eigenvertriebenen Fritz!Box gar kein Problem.
    – neue Vertragslaufzeit
    – Zwang zum Wechsel in einen neuen schlechteren Tarif
    – weniger Service, da die Garantie und Betreuung für das Endgerät wegfällt
    Fazit: Als Bestandskunde bin ich total enttäuscht und fühle mich verarscht und das eigentlich nur weil ich ein eigenes Endgerät anschließen wollte sowie der Gesetzgeber mit dem Wegfall des Routerzwangs so vorgesehen hat. Da sollte man sich wirklich fragen ob man sich auf sowas einlässt,
    Das sollte sich mal die Verbraucherschutzzentrale anschauen, ob es da mit rechten Dingen zu geht.

  52. Wenn ich das hier schon lese;
    “Wenn xxx nicht geht, dann reiche ich Klage ein.”
    oder
    “Ich verklage euch, wenn ich meinen Vertrag umstellen ums, um einen neuen Router nutzen können.”
    Freunde der Nacht. Lesen kann viel bewirken. Unter anderem das verstehen der Materie.
    Die Gesetzesänderung zum Routerzwang bzw. freier Routerwahl betrifft ausschließlich NEUVERTRÄGE!!! UM bietet eine Umstellung rein auf Kulanzbasis zur Verfügung. Ergo freiwillig. Bei bestehenden Verträgen sind die Provider dazu nicht verpflichtet.

    1. Bist Du ein bisschen dumm? Wo steht was von neuen Verträgen?
      Es steht nur da, dass die Zugangsdaten bei Abschluss raus gegeben werden müssen. Die Modems müssen generell akzeptiert werden.

      Lesen bildet.

  53. Auch auf die Gefahr hin, mit meiner Frage im dazu falschen Blog zu sein: vor gut einem Monat öffnete ich eine Störungsmeldung bei UM bzgl. der anhaltenden Nichtverfügbarkeit des WLAN bei meinem neuwertigen Technicolor TC7200. Erst als ich die UM-Hotline telefonisch erreichte, erfuhr ich auf diesem Weg, dass momentan an einer neuen S/W-Lösung für das Router-Modem-Kombigerät gearbeitet würde. Doch eine individuelle Benachrichigung der betroffenen Nutzer, etwa über Email, ob und wann diese Lösung umgesetzt sein wird, sei nicht vorgesehen. Vielmehr das regelmäßige Lesen der UM-Blogs dazu erforderlich: hallo? Selbst wenn sich eines Tages in einem Blog solch eine Mitteilung verstecken sollte, suche ich mir bis dahin einen “Wolf” danach!!! Das muß besser und kundenfreundlicher möglich sein…

  54. Gerade sagte man mir an der Hotline, dass man als eigenes Modem/Router aktuell NUR die FritzBox Cable registrieren kann. Alles andere sei technisch nicht möglich. Ich kann das kaum glauben! UnityMedia hat ja selbst eine ganze Reihe von anderen DOCSIS 3.0 Modems am Netz.
    Stimmt das??
    Wenn ja, ein Armutszeugnis für die Technikabteilung von UnityMedia!

  55. Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.

    Hallo, ich bin seit ca. Mai 2016 Unitymedia Business Kunde (Internet-Home-Office 50). Ich hab mir eine FB gekauft und möchte diese auch nutzen. Bei der Hotline hat man mir gesagt, dass wenn ich diese nutzen will, dann muss ich einer Vertragsverlängerung zustimmen.
    Was soll das? Das kann doch nicht rechtens sein… Bitte um Stellungnahme von UM oder um Rat von einem Kunden.

    Danke

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