Websites, Apps & Roboter: Code+Design Camp begeistert Jugendliche

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In vier Tagen entwickelten die Teilnehmer zusammen mit den fachkundigen Coaches insgesamt 17 kreative und innovative Projekte, die sie am Ende vor Eltern und Freunden präsentierten. (Foto: CODE Initiative)

Code ist die Sprache des 21. Jahrhunderts und digitale Kenntnisse sind heute unabdingbar – so lautete das Motto des ersten Code+Design Camps in Köln vom 18. bis 21. Oktober 2016. Im Rahmen der europaweiten Codeweek hat die Initiative CODE mit Hauptsponsor Unitymedia das Programmier-Camp für Jugendliche mit einer erfolgreichen Bilanz veranstaltet: Insgesamt nahmen 120 Schüler und Schülerinnen im Alter von 15 bis 21 Jahren am kostenlosen Camp im Kölner Harbour Club teil. Ziel war es, Jugendlichen praxisbezogenes Wissen in der Entwicklung digitaler Technologie zu vermitteln und ihnen Einblicke in die damit verbundenen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten zu geben.

17 Projekte in nur vier Tagen umgesetzt – die jungen Programmierer legten sich ordentlich ins Zeug

Programmieren ist öde und nur was für Technikfreaks? Keineswegs! In den vier Tagen entwickelten die Teilnehmer zusammen mit den fachkundigen Coaches insgesamt 17 kreative und innovative Projekte, die sie am Ende vor Eltern und Freunden präsentierten. Von einem VR-Handschuh, dessen Position mit Hilfe von LEDs und einer Digitalkamera durch eine eigens entwickelte Software bestimmt wird, oder einer App, die eine unkomplizierte Ortung von Freunden auf Festivals ermöglicht, bis zu einem eigens entwickelten Jump-and-Run-Spiel im Stil von Super Mario, begeisterten die Nachwuchstalente und zeigten, was mit Programmierung alles möglich ist.

Unitymedia unterstützte das Code+Design Camp nicht nur finanziell. Unitymedia Kollegen mit Programmierkenntnissen standen den Teilnehmern als Coaches mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Kinder von Mitarbeitern, die vor Ort mit dabei waren, haben durchaus positives Feedback gegeben und würden gerne wiederkommen. „Ich finde es wirklich sehr schwer, meine ganzen Eindrücke vom Code+Design Camp widerzuspiegeln, weil es einfach so toll und umfangreich war. Das Code+Design Camp hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt”, so Maximilian, 18 Jahre, Teilnehmer des Camps und Sohn des Unitymedia Mitarbeiters Dirk Prummern. „Eine Erfahrung, die ich in Vorbereitung auf meine Zukunft nicht missen möchte,“ so auch Max, der Sohn des Kollegen Dieter Steiner.

Eine spannende Diskussion sorgte für Gesprächsstoff

Als besonderes Highlight fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Kompetenzen in Schule und Ausbildung – wie findet Deutschland den Anschluss?“ statt. Internet-Unternehmer Thomas Bachem (Initiator CODE), Bernhard Wecke (Vice President Digital & Telesales bei Unitymedia) diskutierten gemeinsam mit Roland Berger (Leiter der Stabstelle für Medien und Internetwirtschaft der Stadt Köln), Dr. Nadine Bergner (Schülerlabor der RWTH Aachen) und dem Lehrer und Autor Tobias Hübner warum grundlegende Kenntnisse im Bereich Programmieren heute für jeden relevant sind.

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Codes, Apps, Roboter und gute Musik: Am Abend sorgten die 257ers für gute Stimmung. (Bild: CODE Initiative)

Den emotionalen Höhepunkt setzte das Rap-Duo „257ers“, das wenige Wochen vor dem Start seiner Deutschland-Tour mit einem exklusiven Konzert für Stimmung sorgte.
Nach dem großen Erfolg des ersten Code+Design Camps wird es sicherlich im nächsten Jahr weitere Camps geben.

Über die CODE Initiative

Die CODE Initiative wurde vom Gründungsteam der CODE University of Applied Sciences i.G. ins Leben gerufen. Neben dem Hauptsponsor Unitymedia haben die Stadt Köln, der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., Trivago, die IHK Köln, die Lernende Region – Netzwerk Köln e.V (ZDI), Klett MINT das Programmier-Camp unterstützt. Die CODE Initiative plant, ab dem Wintersemester 2017/2018 Bachelorstudiengänge in den Bereichen Software Engineering, Interaction Design und Product Management anzubieten. Dabei setzt die CODE auf eine projektbasierte Didaktik, Kooperationen mit Startup und Internetunternehmen sowie eine einkommensabhängige Späterzahlung der Studiengebühren.

(Bilder: CODE Initiative)

One thought on “Websites, Apps & Roboter: Code+Design Camp begeistert Jugendliche”

  1. Ich war ein Kunde von Unitymedia.
    Nicht wegen mir muss ich zum anderen Anbieter wechseln. Das sofortige schliessen einen Zugang zum Mail finde ich sehr respektlos von euch. Bei meinen bekannten mache ich jetzt dafür eine natürlich “positive” Werbung für Euch. Genau so wie Umgang mit Kunden, wenn man wollte was bestellen ist sofort im Kundenservice weiter geleitet.

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