Von wegen Nerds: Code+Design Camps begeistern Jugendliche für kreatives Programmieren

Vier Tage lang haben die Jugendlichen in kleinen Teams an ihren digitalen Projektideen programmiert und getüftelt.

Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung in Köln im letzten Jahr engagiert sich Unitymedia auch 2017 bei den Code+Design Camps im Unitymedia Verbreitungsgebiet. Veranstalter der deutschlandweiten Code+Design Camps für Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren ist die gemeinnützige Code+Design Initiative. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche für digitale Technologien und Berufe zu begeistern und insbesondere den Anteil an Frauen in Tech-Berufe zu erhöhen. 

Nach Camps in Berlin und München folgte jetzt das bislang größte Code+Design Camp vom 15. bis zum 18. Juni in den Balloni-Hallen in Köln-Ehrenfeld statt.

In den vier Tagen haben die Jugendlichen in kleinen Teams, bestehend aus erfahrenen Teilnehmern und Anfängern, Designern und Programmierern, ihre digitalen Projektideen bearbeitet. Der hohe Anteil an weiblichen Teilnehmern hat auch gezeigt, dass Programmieren und Design schön längst keine exklusiven „Männer-Domäne“ mehr sind. Bei der Projektumsetzung lief nicht immer alles rund, aber gemeinsam haben die Teams Lösungen erarbeitet und konnten auch auf die fachliche Unterstützung der vielen Coaches zurückgreifen, die im beruflichen Alltag als Software-Entwickler, Designer und Produktmanager tätig sind. Mit diesem Ansatz und auch den integrierten Berufsorientierungsworkshops erhalten die Jugendlichen Einblicke in mögliche Berufsbilder, wo sie später ihre Programmier- und Design Skills anwenden können.

Bei der Abschlusspräsentation wurden die 27 realisierten Projekte vor der gesammelten Runde und interessierten Eltern von den jeweiligen Teams präsentiert. Einige Lösungen haben gezielt Probleme aus dem (Schul-)Alltag adressiert. So entwickelten zwei Schüler einen digitalen Vertretungsplan, mit dem Lehrer selbstständig die betroffenen Schülerinnen und Schüler über eventuellen Unterrichtsausfall informieren können. Andere Teams arbeiteten an selbstfahrenden (Modell-)Autos oder Türen, die per RFID-Chip und Handy-App geöffnet werden können. Zwei 16-jährige Schülerinnen entwickelten eine App, die automatisch Nachrichten an Notfallkontakte versendet, wenn man nicht innerhalb eines bestimmten, vorher definierten Zeitrahmens, wieder nach Hause kommt. Die beiden Entwicklerinnen werden sicherlich mancher Eltern damit schlaflose Nächte ersparen. Auch der Spaß kam nicht zu kurz und viele Teams haben Jump&Run und 2-D Spiele programmiert. Besonders beeindruckend war ein Team, das den Klassiker „Pong“ zu einem Spiel für bis zu acht Spieler erweiterte und dann auch direkt vor dem Publikum präsentierte.

Unitymedia bringt sich bei der Initiative nicht nur finanziell ein. Mitarbeiter können sich als Coaches engagieren und auch Kinder von Unitymedia Mitarbeitern nehmen an den beliebten Code+Design Camps teil. So auch Sebastian, dessen Vater Stefan im Bereich Customer Operations bei Unitymedia tätig ist: „Das Code+Design Camp ist jedes Mal eine tolle Erfahrung. Ich programmiere und gestalte gerne, viele meiner Freunde aber leider nicht. Auch für Leute, die wenig bis gar keine Erfahrung haben, ist das Camp ein guter Einstieg. Wir lernen uns dort kennen, arbeiten an einem Projekt und verfolgen unsere Ziele auch nach dem Camp. Für mich ist das immer wieder ein kleines Highlight des Jahres, ich treffe gute Freunde wieder, lerne neue kennen, codiere vier Tage komplett durch und erweitere mein Wissen“. Auch Vater Stefan ist ganz begeistert: „Ich habe mich gefreut, dass Unitymedia auch dieses Jahr wieder junge Menschen unterstützt, sich in diesem Betätigungsfeld mal auszuprobieren. Besonders gut gefällt mir, dass nicht nur das „Doing“, sondern auch die Kommunikation und die Berufsorientierung eine große Rolle bei diesem Camp spielen. Weiter so!“

Das Konzept der Code+Design Initiative hat Unitymedia direkt überzeugt: „Wer frühzeitig grundlegende Programmierkenntnisse erlernt, hat das beste Fundament für unsere digitale Alltagswelt und natürlich auch für die schulische und berufliche Laufbahn. Denn Programmiersprachen machen die digitale Welt einfach zugänglich und helfen, sie besser zu verstehen. Über unseren Mutterkonzern Liberty Global kennen wir die Code Camps schon länger, eine kluge Initiative, die wir gerne unterstützen“, sagt Unitymedia CEO Lutz Schüler.

Unitymedia engagierte sich bereits zum zweiten Mal als Sponsor des Kölner Code+Design Camps und fördert auch die Code+Design Camps in Stuttgart (27. bis 30. Juli 2017) und Frankfurt am Main (10. bis 13. August 2017).

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