Zeitalter der digitalen Sprachassistenten

Künstliche Intelligenz und Sprachassistenten sind gerade DAS Thema. Hersteller entwickeln wie verrückt, unser Haushalt wird immer smarter und das Internet der Dinge soll von Sprachassistenten unterstützt werden. Wir verraten dir, was du darüber wissen musst.

Der Alltag mit künstlicher Intelligenz

Der Alltag hält viele Herausforderungen bereit: Arbeit, Termine und nebenbei noch Einkäufe und Haushalt. Wer wünscht sich da keinen persönlichen Assistenten, der einem etwas unter die Arme greift? Vielleicht hat bald jeder von uns so einen treuen Helfer – nur eben in elektronischer Form.

Der Apple HomePod überragt mit seiner Audioqualität. Quelle: Apple.

Denn künstliche Intelligenz macht es möglich. Sie kann deinen Alltag erleichtern. Zum Beispiel indem sie, durch die Verknüpfung mit deinem Kalender, deine Termine regelt. Genauso gut kann sie Haushaltsgeräte steuern oder deine Türen öffnen, wenn du die Hände voll hast. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Ausdruck künstliche Intelligenz? Und wie kommt sie bei digitalen Helfern zum Einsatz?

Lernfähige Computer

Eine künstliche Intelligenz (KI) soll bestimmte Aspekte der menschlichen Denkweise imitieren. Herkömmliche Computer sind nur so intelligent wie ihr Programmierer. Eine KI ist darüber hinaus fähig zu lernen. Sie passt ihr Verhalten also gewissermaßen an die Nutzer an und kann im Idealfall selbstständig Probleme lösen.

Dies scheint sehr zukunftsträchtig zu sein, denn Google, Apple, Microsoft, Amazon und Facebook liefern sich ein Wettrennen untereinander. Sie alle sehen in künstlicher Intelligenz viele Möglichkeiten, in die es sich lohnt zu investieren. Vor allem Sprachassistenten sind gerade sehr im Kommen. Denn die Steuerung durch Sprache ist kinderleicht. Und gleichzeitig sind die Features enorm hilfreich und dazu auch unterhaltend.

Welche Sprachassistenten gibt es aktuell?

Amazon Echo gehört zu den führenden Sprachassistenten. Quelle: Amazon.

Da wäre zum Beispiel Alexa von Amazon. Über Amazon Echo kannst du mit ihr reden. Sie kann deine Einkaufsliste erstellen, deine Termine regeln und viel mehr. Dabei ist sie mit einer Cloud vernetzt. So kann sie aus den Anfragen anderer Nutzer lernen. Du kannst sogar ihre Fähigkeiten – die so genannten Skills –  stets erweitern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Motivationssprüche-Skill oder Bestellungen von Bahntickets und Taxis via Alexa? Die Skills werden fix in der Cloud installiert, so dass es keine Speicherbeschränkungen gibt. Danach kannst du schon direkt loslegen und die neuen Funktionen via Android- oder iOS-App aktivieren.

Viele Hersteller stellen inzwischen kompatible Produkte her. So kannst du zum Beispiel einen Backofen von Siemens, Leuchten von Philips oder sogar deinen Heizkörperthermostat über Alexa steuern. Solche Smart-Home-Funktionen werden auch von Sprachassistenten anderer Hersteller, wie Apple, genutzt. Steuere mit Siri auf dem Smartphone die Überwachungskamera deines Hauses oder stelle die Raumtemperatur ein, bevor du nach Hause kommst.

Auch mit Google Assistant kannst du Heizungen regulieren. Manage damit außerdem deine Streaming-Dienste, lasse den Rasen bewässern oder die Gegensprechanlage bedienen. Auch Cortana von Microsoft soll zukünftig in eine solche Richtung entwickelt werden.

Quelle: YouTube/Google

Wir stehen noch am Anfang

Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch alles bereithält. Denn noch befinden wir uns ganz am Anfang dieser Entwicklungen. Wahrscheinlich werden die Sprachassistenten bald immer menschlicher kommunizieren können. Und geplant ist auch die Steuerung durch Mimik und Gestik.

Fest steht aber schon jetzt: Sprachassistenten sind enorm hilfreich. Du brauchst nur eine Internetverbindung und die Komponenten des jeweiligen Systems – schon kann die Zukunft beginnen.

Autorin: Anna Nordhoff

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