Diversity – wir leben Vielfalt!

Unsere Welt ist bunt und unser gesellschaftliches Umfeld, in dem wir uns täglich bewegen, vielfältig. Aber wie reagiert man am besten auf Herausforderungen, die damit einhergehen? Verschließt man sich vor Veränderungen oder sieht man wachsende Vielfalt als Chance an, Neues kennenzulernen?

Wir bei Unitymedia sehen Diversity als Bereicherung. Darum spiegelt sich die Vielfalt der Gesellschaft in unserer Belegschaft wider. Auf Basis unserer Werte akzeptieren wir nicht nur Unterschiede, sondern heben diese im Sinne einer positiven Wertschätzung besonders hervor. Das führt zu manchem Konflikt und unterschiedlichen Meinungen aber genau diese Auseinandersetzung ist es, die uns lebendig macht. Eben mutig, neugierig und – ja teilweise – ein bisschen verrückt.

Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff “Diversity”?

Wir lehnen unser Verständnis an die Definition der Charta der Vielfalt an und unterstützen als Unterzeichner ihre Ansätze und Ansichten. Dies tun wir aus der Überzeugung, dass unsere Unterschiede und Gemeinsamkeiten uns stärken und einzigartig machen.

Die Umsetzung der „Charta der Vielfalt“ in unserer Organisation hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.1Die Anerkennung und Förderung dieser vielfältigen Potenziale (…), davon sind wir überzeugt, (…) schafft entscheidende wirtschaftliche Vorteile für unsere Organisation.

Auch wenn bei uns spezifische Programme und Aktivitäten zum Thema Diversity noch in den Kinderschuhen stecken, greifen wir bereits einzelne Aspekte der Charta der Vielfalt auf und setzen diese nach und nach um. So unterstützen wir die ehrenamtliche Arbeit unserer Kollegen und zeichnen ihr Engagement für gemeinnützige Organisationen regelmäßig mit unserem “In Heroes”- Award aus. Mit unserem Projekt zu Integration von Geflüchteten, das im Mai 2017 ins Leben gerufen wurde, geben wir Flüchtlingen durch Praktika an unserem Standort in Köln eine berufliche Perspektive und unterstützen sie bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Hierfür haben wir zunächst mit fünf Plätzen für ein jeweils sechsmonatiges Praktikum begonnen. Darüber hinaus startete im Oktober unsere Digital Imagination Challenge. Mit dieser Initiative möchten wir technische Lösungen zur digitalen Inklusion finden. Denn auch heute noch gibt es Kinofilme ohne Untertitel, Apps und Webseiten ohne Sprachausgabe und weitere Barrieren bei der Nutzung digitaler Medien, die wir gemeinsam überwinden möchten.

Unser Verständnis von Diversity übersetzt sich darüber hinaus über unsere Vision und Werte in unser Leitbild von Leadership. Mit Führung auf Augenhöhe schaffen wir die Basis für eine Offenheit, die zwar Orientierung und Rahmen bietet, aber keine starren Lösungen vorgibt. Unsere HR Prozesse sind dabei so konzipiert, dass sie die entstehenden Freiheiten erlauben und fördern. Die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten durch Teilzeitmodelle und Mobile Arbeit gibt uns zudem den notwendigen Spielraum, verschiedene Lebensmodelle in unserem Unternehmen abzubilden. Verbesserungspotenzial sehen wir hingegen noch bei der Anzahl der weiblichen Führungskräfte. Auch wenn wir die Entwicklung unserer weiblichen Mitarbeiter und Führungskräfte bereits durch Trainings wie „women and leadership“ fördern, haben wir hier noch einen großen Schritt vor uns. Bei unserer Nachwuchsförderung hingegen haben wir bereits gute Fortschritte gemacht. Neben unserer von der Stadt Köln und Bundesagentur für Arbeit ausgezeichneten Ausbildung bieten wir seit September dieses Jahres auch die Möglichkeit des dualen Studiums bei uns an.

„Wenn alle gleich, muss einer anders“ – so beziehen wir mit unserer Marke ebenfalls Stellung: Wir sind „bunt“ und das zeigen wir auch. Nicht Prozesse, sondern unsere Kollegen stehen im Mittelpunkt.

1 Vgl. Charta der Vielfalt

Autorin: Laura Noack in Zusammenarbeit mit Sarah John de Sousa und Lena Göritz.

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