Kategorie: Unternehmen

Köllectivity – spannender Auftakt mit #new work

Am 6. März 2018 fand das erste Mal „Köllectivity“ statt, ein neues Eventformat von Unitymedia. Unsere Idee war es, Mitarbeiter und externe Teilnehmer zu einem spannenden Thema zusammenzubringen.  „Köllectivity“ – der Name ist Programm: „Kölle“ – weil Köln die Heimat des Events  ist – und „Activity“, weil das Ganze interaktiv sein, die Teilnehmenden zum Mitdenken, Mitmachen, Mitdiskutieren animieren soll, anstatt sich nur von Vorträgen berieseln zu lassen. Eine Einladung zum Austausch über zukunftsrelevante Themen – auch über die Veranstaltung hinaus, um mit uns gemeinsam über den Tellerrand zu schauen.

Inspiration. Exploration. Austausch.

Ob das Vorhaben gelungen ist? Wir möchten sagen: Absolut. Oder – wie man in Köln sagen würde –„Köllectivity: Alaaf!“

Ein kleiner Rückblick zu Köllectivity # 1 – new work:

1.  Köllectivity Event im Design Office Köln

Beim allerersten Köllectivity-Abend nahmen zwanzig Mitarbeiter teil, die jeweils eine Person mitbringen konnten. Die Plätze waren schnell ausgebucht und die Warteliste voll. Kein Wunder, versprachbereits das Thema einen interessanten Abend: New Work und die Frage, wie die gesellschaftliche Entwicklung auch Unternehmen verändert.

Die Zukunft der Arbeit wird vielfältiger, unberechenbarer und anspruchsvoller. Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter müssen neue Sicht- und Arbeitsweisen entwickeln, um die Arbeitswelt 4.0 mit zu gestalten.

Inspiration.

Genau dieses Thema ist das Spezialgebiet von Mark Poppenborg, unserem Experten und Keynote-Speaker. Er ist Gründer und Geschäftsführer von intrinsify.me – dem führenden Think Tank und größten deutschsprachigen Netzwerk für die Zukunft von Arbeit und moderner Führung.

Mark erläuterte in einem kurzen geschichtlichen Exkurs, wo die historischen Wurzeln von Unternehmensstrukturen liegen, die in der heutigen Zeit zunehmend durchbrochen werden wollen: Noch im 20. Jahrhundert war die Nachfrage auf dem Markt größer als das Angebot – Mitarbeiter wurden oft nur in ihrer manuellen Fähigkeit gefordert. Nach dem Prinzip des Taylorismus (benannt nach Frederic Taylor) wurde das Denken vom Handeln getrennt: durch Hierarchien, die funktionale Aufteilung in Abteilungen und lange Vorausplanung. Dieses Prinzip geht heute nicht mehr auf: Die Märkte sind gesättigt, die Nachfrage ist geringer als das Angebot. Es braucht Innovationen, um am Markt zu bestehen – und diese müssen schneller denn je auf den Weg gebracht werden.  Das bedeutet, dort wo es Sinn macht: Weg mit den Hierarchien und Abteilungen („Silodenken“), her mit agileren Strukturen und Prozessen!

Mark Poppenborg ging auch auf die menschliche Seite dieses Wandels ein – was bedeuten die Veränderungen für uns als Individuen? Wie gehen wir als Mitarbeiter von Unternehmen mit den neuen Anforderungen um? Er erläuterte die (nach Daniel Pink) wichtigsten Faktoren, die uns Menschen motivieren:

  • Selbstbestimmung: Der Wunsch, unser Arbeitsleben nach unseren Vorstellungen zu lenken
  • Das Streben nach Meisterschaft: Wir haben den Wunsch, uns weiterzuentwickeln statt eintönige, anspruchslose Tätigkeit ohne Entwicklungspotential auszuüben
  • Wirksamkeit: Wir möchten einen wesentlichen Beitrag zum Ganzen leisten und haben den Wunsch, etwas zu bewirken

Mark erläuterte noch einen weiteren wichtigen Faktor: Benefits wie Firmenwagen, firmeneigene Kindertagesstätten, variable Arbeitszeiten, Sabbaticals etc. sind zwar Faktoren, die kurzfristig sehr attraktiv sind, wenn sie vom Arbeitgeber geboten werden („extrinsische“ Faktoren).

Langfristig viel bedeutsamer für die Motivation eines Menschen sind jedoch die „intrinsischen“ Faktoren nach Daniel Pink – der innere Antrieb des Menschen nach Selbstbestimmung, Lernen, Wirkung, die sich in der eigenen Arbeit erfüllen!

Exploration.

Sehr inspiriert gingen die Teilnehmer nach der Keynote und der anschließenden Fragerunde daran, die Arbeitswelt der Zukunft zu erkunden. In sogenannten „Kommunikationsnestern“ wurden Fragen zu New Work, wie  „Bedingungsloses Grundeinkommen: Leben um zu Arbeiten oder faule Haut? Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommt, was ändert sich dann für dich?“ gemeinsam intensiver diskutiert.

Memory Palace

Nach der kurzen Gruppendiskussion ging es weiter in zwei parallelen Coaching-Sessions, in denen die Teilnehmern essentielle Skills der Zukunft (nach dem World Economic Report 2020) lernten: Im „Memory Palace“, dem „Gedächtnispalast“ wurde uns eine uralte Methode beigebracht, mit denen man sich in kürzester Zeit Dinge merken kann. Absolut fasziniert stellten die Teilnehmer fest: Es funktioniert! Wetten: Wenn man einen der 40 Teilnehmer heute fragen würde – ganz sicher können sie immer noch die Namen aller Bundespräsidenten oder die Grillparty-Einkaufsliste aufzählen!

SCAMPER

Eine andere spannende Technik, die dabei hilft, kreative Ideen zu entwickeln, ist SCAMPER.

SCAMPER ist ein Akronym und steht für eine Checkliste, an der entlang man innerhalb kürzester Zeit viele Ideen brainstormen und im Nachgang clustern und weiter ausarbeiten kann. Absolut spannend, wie viel in wenigen Minuten dabei rauskommt, wenn man sich nicht beschränkt sondern auf kleine Zettel malt, was spontan in den Sinn kommt!

Austausch.

Natürlich bot Köllectivity bei allem Input auch die Möglichkeit, sich selbst und die Begleiter mit den Kollegen bekannt zu machen. Bei einem tollen Fingerfood-Buffet und vertieften Gesprächen klang Köllectivity gemütlich aus.

Du möchtest noch mehr über den Event wissen und dich mit uns zu den Themen austauschen?

Hier findest du die XING-Gruppe zu Köllectivity. Wir freuen uns auf deine Fragen und darauf, dich vielleicht beim nächsten Event dieser Reihe als Gast – oder als Kollegen –  zu begrüßen!

Weiterführende Links

Zukunftsinstitut – New Work Glossar

Intrinsify.me – Deutschlands größter Think Tank zum Thema New Work

Deutschland Radio –  Podcast „ New Work“

BrandEins – Ausgabe über Neue Arbeit

Holocracy – The Revolutionary Management System that Acolishes Hierarchy

Netzausbau: Giga-Welt, UHD und mehr

Christian Hindenach, Geschäftsführer und Chief Commercial Officer bei Unitymedia, spricht im Interview mit SATVISION über die Probleme bei der Analogabschaltung und die Zukunftsvisionen

SATVISION: Was ist unter der GIGAWorld zu verstehen und was verbinden Sie persönlich mit dieser?
C. Hindenach: Die GIGAWorld ist ein groß angelegter Netzausbau, der Millionen Haushalte GIGAReady machen soll. Ziel ist eine Datenübertragungsrate von einem GIGAbit oder mehr pro Sekunde. Ein enormer Schritt im Vergleich zur derzeitigen Bandbreite im Unitymedia Kabelnetz von maximal 400 Mbit. GIGAWorld ist das wichtigste und größte Projekt, dass Liberty in den nächsten Jahren umsetzt. Und zwar in allen 12 europäischen Ländern, in denen Liberty aktiv ist. Wir erschließen White Spots, schließen Lücken und modernisieren Zuführnetze und Hausverkabelungen. Wir bringen Glasfaser immer dichter zum Kunden und ermöglichen Zugang zu GIGA Speeds – ganz ohne Fördergelder. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen Zugang zu unserer leistungsfähigen Infrastruktur und unseren Diensten zu bieten, in Stadt und Land – für eine echte Teilhabe am digitalen Leben, für mehr Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.

“Ziel ist eine Datenübertragungsrate von einem Gigabit oder mehr pro Sekunde.”

SATVISION: Halten Sie in diesem Zusammenhang auch Sportveranstaltungen, die über dreidimensionale Hologramme übertragen werden für möglich?
C. Hindenach: Ja das halten wir definitiv für möglich. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden quasi in eine Live-Tribünenatmosphäre in einem Stadion versetzen zu können. Statt einer vorgeschriebenen Kameraperspektive erhält der Zuschauer so seine eigene Perspektive durch Kopfbewegungen – wie in der Realität auch. Grundsätzlich finden wir Innovationen wie Virtual Reality, Augmented Reality und eben dreidimensionale Hologramme sehr spannend, um etwa solch große Sportevents mit den dann nötigen Bandbreiten für jeden zugänglich zu machen und sie in heimische Wohnzimmer zu holen. Aber um solche Inhalte übertragen zu können, braucht es hohe Bandbreiten. Und diese liefern wir bereits heute mit unseren Unitymedia GigaSpeeds. Bis zur Marktreife solcher Technologien werden wir die Kapazitäten unseres Kabelnetzes zudem stetig ausbauen. Aktuell arbeiten die Sportveranstalter, Broadcaster und Netzbetreiber aber definitiv noch an einem Massenmarkt für die UHD Übertragungen.

SATVISION: Was sind für Sie als Kabelnetzbetreiber die größten Herausforderungen, um Kunden noch schnellere Breitbandanschlüsse zur Verfügung zu stellen?
C. Hindenach: Private Unternehmen, die in Breitbandausbau investieren, brauchen eine gewisse Sicherheit, dass sich ihr Kapitaleinsatz langfristig lohnt – Stichwort planbarer und verlässlicher Kapitaleinsatz. Ein sich ständig änderndes Regulierungsumfeld erschwert das Planen und hemmt damit den Breitbandausbau massiv. Dazu gehört besonders die Diskussion um die Zugangsansprüche für Wettbewerber, die eigene Investitionen scheuen und damit den Anreiz für investierende Unternehmen gefährden. Daher gibt es unserer Meinung nach nur einen sinnvollen Weg, und zwar eine langfristig angelegte Deregulierung des Marktes, um Infrastrukturwettbewerb zu fördern und Anreize für Investitionen zu schaffen – nur so kommt Deutschland in Sachen Breitbandausbau weiter. Staatliche Mittel sollen nicht komplett gekappt, wohl aber mit Augenmaß und effizient eingesetzt werden. Denn nur so kann die Dynamik des Ausbaus genutzt werden. Das gilt gleichermaßen für den Regulierungsrahmen, eigene staatliche Ausbauaktivitäten durch die kommunalen Gebietskörperschaften und das – im Grundsatz durchaus sinnvolle und notwendige – Förderregime.

SATVISION: Herr Heinz-Peter Labonte, Vorsitzender des Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation hat erst kürzlich eine Netznutzungsgebühr seitens datensiver Audio- und Videodienste wie Amazon Prime, Netflix, Youtube und Co. gefordert, sprich eine Beteiligung an den Ausbaukosten der künftigen Gigabit-Netze. Wäre dies nicht auch für Sie eine interessante neue Einnahmequelle nachdem die Öffentlich-Rechtlichen seit Jahren keine Einspeiseentgelte mehr an die Kabelnetzbetreiber entrichten?
C. Hindenach: Man muss hier unterscheiden: Bei den Einspeiseentgelten im linearen Kabelfernsehen geht es um die feste Zuweisung einer bestimmten Übertragungskapazität, die dann nur für die Verbreitung dieses einen speziellen Fernsehsenders genutzt wird, und das auf der gesamten Strecke von der zentralen Übernahmestelle bis hin zu jedem einzelnen Kunden. Bei Internetdiensten über das offene Internet haben wir eine ganz andere Basis: Für die DOCSIS-Kanäle ist es einerlei, welche Dienste darüber vom Kunden genutzt werden. Natürlich wird es am Ende wichtig sein, dass sich für alle Beteiligten in diesem Gesamtsystem ihre hohen Investitionen auch rentieren, d.h. sowohl für die Anbieter von Diensten als auch für die Netzbetreiber. Da alle Beteiligten am Ende aufeinander angewiesen sind, bieten sich Partnerschaften an, aber das Modell der starren Kapazitätszuweisung mit entsprechenden Qualitätsanforderungen der Sender und regulierten Entgelten lässt sich hier nicht eins zu eins übertragen.

SATVISION: Apropos Herausforderung. Als erster Kabelnetzbetreiber haben Sie hierzulande die Abschaltung der analogen TV-Programme vollzogen. Wie lautet Ihr persönliches Fazit sowohl zu der Analogabschaltung als auch zum Change Day, sprich dem Tag an dem Sie die Senderplätze der TV-Programme in Ihrem Kabelnetz neu sortiert haben – was Ihren eigenen Angaben zufolge bei rund 70.000 Kabel-Kunden zu einem Programm-Chaos respektive einem schwarzen TV-Bildschirm führte? Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie aus dieser Misere?
C. Hindenach: Unitymedia hat als erster Kabelnetzbetreiber das analoge Kabelfernsehen eingemottet und damit Pionierarbeit geleistet. Wir haben TV-Geschichte geschrieben und mehr als sechs Millionen TV-Kundenhaushalte mit volldigitalen TV-Diensten ausgestattet. Mit der Analogabschaltung haben wir in unserem hochleistungsfähigen, glasfaserbasierten Netz noch mehr Platz für Gigabit-Geschwindigkeiten und noch bessere Produkte geschaffen. So können wir unseren Kunden eine noch größere Programmvielfalt in SD und vor allem in HD bieten. Mit der Senderneubelegung und Nutzung von niedrigeren Frequenzen machen wir die Datenkanäle schon heute bereit genug für die Datenströme von morgen. Gleichzeitig rüsten wir unser Kabelnetz mit DOCSIS 3.1 auf. Künftig wird die Nachfrage nach immer höheren Datenraten (bzgl. Streaming-Nutzung; 4k; UHD) immer weiter steigen. Das weltweite Datenvolumen verdoppelt sich alle zwei Jahre. Schon heute bucht knapp jeder zehnte Internet-Neukunde bei Unitymedia bereits 400 Mbit/s. Wir wollen unseren Kunden ein verlässliches und zukunftsfähiges Kabelnetz bieten. Insgesamt haben wir nochmals sechs Millionen Euro in die technische Kundenaufrüstung investiert. Jährlich stecken wir 25 Prozent des Umsatzes in die Netzmodernisierung, die Netzerweiterung und Produkte. Beim Change Day in NRW hatten ca. 2% der TV Kunden technische Empfangsprobleme vor allem bei den Privatsendern in SD. Ursache war eine erhöhte elektromagnetische Einstrahlung, die die Übertragung des TV-Signals im unteren Frequenzbereich bei den Anschlüssen einiger Kunden aufgrund der dort vorhandenen fehlerhaften Schirmung von Kabeln oder Steckern störte. Dies haben wir zeitnah erkannt und die Senderbelegung generell in störungsfreiere Frequenzen verschoben. Somit haben wir die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der nachfolgenden Change Days in Hessen und Baden-Württemberg gelegt. Im Falle von Empfangsstörungen haben wir unseren Kunden bei diesen Change Days, gerade in NRW, kostenlose HD-fähige TV-Empfangsboxen und abgeschirmte Antennenkabel zur Verfügung gestellt. Ferner erhalten die Kunden einen Monat lang die kostenlosen Pay TV Sender Nat Geo Wild & TNT Film. Die Lehre die wir daraus ziehen ist sicherlich, dass wir nicht erwartet haben, dass noch so viele schlecht abgeschirmte Kabel und Endgeräte im Umlauf sind. Wir sehen hier daher einen Aufklärungsauftrag hinsichtlich der technischen Voraussetzungen für digitale Dienste auf unserer Seite und diesem wollen wir künftig auch stärker gerecht werden.

SATVISION: Wann werden Sie die Übertragung der analogen Radiosender in Ihrem Kabelnetz einstellen?
C. Hindenach: Aufgrund der noch hohen Nutzungsakzeptanz des analogen Hörfunkangebots im deutschen Kabelnetz und der vergleichsweise geringen Verbreitung von digitalen Kabel-Radioempfängern führen wir die analoge Verbreitung der Hörfunkprogramme vorerst fort. Aktuell stimmen wir die Analog FM-Abschaltungs-Erfahrungen unserer Liberty Schwestergesellschaft in Österreich mit den Liberty Ländergesellschaften ab. Weiterhin findet parallel auch ein Austausch zu diesem Thema über alle Netzbetreiber in Deutschland statt. Langfristig streben wir eine vollständige Kabeldigitalisierung inkl. Radio an.

SATVISION: Wie wird sich das traditionelle lineare Fernsehern Ihrer Einschätzung nach entwickeln und welches Potential sehen Sie für die TV Streaming-Dienste?
C. Hindenach: Das lineare Fernsehen ist nicht mehr die einzige Art des Fernsehkonsums. Immer mehr – vor allem auch junge – Menschen nutzen Fernsehen auf Abruf und auf alternativen Endgeräten. Der alte Röhrenfernseher hat ausgedient, ebenso die herkömmliche Art und Weise, wie Menschen Filme, Musik und Inhalte konsumieren. Eben ohne Programmdirektor, sondern die Inhalte dann sehen, wo und wann ich möchte. Wie vor einigen Jahren in der Musik durchläuft das Fernsehen derzeit die digitale Transformation. Dies betrifft technische Verbreitung, Zugang zur Infrastruktur und Nutzung der Inhalte. Lineares Fernsehen und Streaming-Dienste werden unserer Einschätzung nach künftig nebeneinander existieren. Für beides gibt es eine große Klientel und der Trend wird künftig noch stärker in die Parallelnutzung gehen.

SATVISION: Discovery hat sich mit Eurosport HD2 Xtra erstmals zum größten Teil exklusive Live TV-Rechte für die Übertragung von 45 Spielen/Partien der Fußball-Bundesliga gesichert. Warum lässt sich der Sender in Ihrem Kabelnetz, anders als über den TV-Empfangsweg Satellit, (bislang) nicht empfangen und können Sie Freunden des runden Leders Hoffnung machen?
C. Hindenach: Uns liegt es naturgemäß am Herzen, unseren Kunden das beste multimediale Entertainment zu bieten und das heißt auch den Sport- und Fußballfans. Aktuell befinden wir uns noch in Verhandlungen mit unserem Partner Eurosport aber wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Kunden künftig exklusiven Sport Content liefern können.

SATVISION: Was verbinden Sie persönlich mit der Alexa-Sprachsteuerung des Onlineriesen Amazon?
C. Hindenach: Alexa ist auch in unseren Haushalt eingezogen. Ich bin ein großer Fan sprachgesteuerter Systeme, weil sie in erster Linie den Alltag so viel einfacher machen und ein Plus an Komfort für den Nutzer bedeuten. Mittelfristig planen wir auch eine Sprachsteuerung für unsere Horizon Box, sodass unsere Kunden noch einfacher und komfortabler unsere Dienste nutzen können.

SATVISION: Gestatten Sie uns an dieser Stelle noch zwei private Fragen: Welchen TV-Empfangsweg nutzen Sie privat und was für ein TV-Gerät schmückt Ihr privates Wohnzimmer?
C. Hindenach: Da ich leider außerhalb von Kabelverbreitung wohne, nutze ich zu Hause SAT-Empfang und zwar via meines Samsung Smart TVs.

SATVISION: Sind Sie eher der traditionelle lineare TV-Typ oder nutzen Sie auch VoD Streaming-Angebote?
C. Hindenach: Ich bin definitiv jemand der beides gern und häufig nutzt. So wie in den meisten deutschen Haushalten läuft auch bei uns Sonntagabends der Tatort oder ich verfolge aktuelle Sportereignisse und -berichte über lineares TV. Auf der anderen Seite bin ich beispielsweise ein großer Serienfan und schaue US-Serien oder Filme via Video on Demand. Auch die meisten Apps, zeitversetztes Fernsehen und die Empfehlungen finde ich klasse. Ich kann mir nicht vorstellen, auf eines der beiden zu verzichten.

SATVISION: Bitte vervollständigen Sie zum Abschluss den folgenden Satz: „Die vollzogene Abschaltung der analogen TV-Programme im Kabelnetz von Unitymedia bringt für den Kunden …“
C. Hindenach: … Gigabit-Geschwindigkeiten, noch bessere Produkte und eine noch größere Programmvielfalt in SD und vor allem in HD. Mehr als sechs Millionen TV-Kundenhaushalte empfangen jetzt volldigitale TV-Dienste. Wir haben unser Netz so schnell und umfassend fit gemacht, dass wir als einziger Anbieter in unserem Verbreitungsgebiet echtes Highspeed Internet für den Massenmarkt anbieten können – egal ob in der Großstadt oder auf dem Land.

Das Interview wurde zuerst veröffentlicht in SATVISION N° 249, Ausgabe 1/2018.

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Spider-Man folgt auf Nikolaus: Comic-Held lässt Kinderherzen höher schlagen

Die Kinder im Bethanien Kinderdorf staunten nicht schlecht, als nur einen Tag nach Nikolaus – der an einem einzigen Tag alle Kinder weltweit besuchen kann – ein weiterer Superheld auftauchte: Gemeinsam mit unserem Partner Sony Pictures Entertainment haben wir Spider-Man am 7. Dezember in das Bethanien Kinderdorf in Bergisch Gladbach gebracht, um die dort lebenden und betreuten Kinder und Jugendlichen zu überraschen und unsere Spende über 2.000 Euro zu überreichen.

Spider-Man „live“ und in Farbe

Einem Meet und Greet mit dem Filmhelden stand nichts im Wege: Mit einer Show aus waghalsigen Stunts und verrückten Moves überzeugte ein professioneller Freerunner die Gäste als Spider-Man. Aber „nicht nur gucken, auch anfassen“: Die jungen Fans kamen ihrem Filmhelden noch näher,

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Viel hilft viel: Friendly Fire – und Unitymedia mittendrin!

Am Samstag ab 15 Uhr heißt es Streamen, Spenden und Gutes tun! Um 15 Uhr am 2. Dezember startet Deutschlands größter Charity-Livestream, den Unitymedia bereits zum zweiten Mal als Sponsor unterstützt. Bis um 3 Uhr am folgenden Morgen „zocken“ die Rockstars der Let’s Player-Szene und sammeln dabei Spenden. In den vergangenen zwei Jahren wurden insgesamt 400.000 Euro für den guten Zweck eingespielt!

Für alle Nicht-Digital-Natives: Let’s Player sind Gamer und Kommentatoren von Computerspielen, die über Social-Media-Kanäle riesige Fan-Communitys begeistern. Mit dabei sind diesmal unter anderem Erik „Gronkh“ Range, das „PietSmiet“-Team und Tatjana „Pandorya“ Werth.

Livestreaming auf allen Kanälen

Den Charity-Stream haben mit dem Start unseres neuen Entertainment-Portals Quadratauge verzahnt, um das Angebot am heutigen Launchtag bei den Gamern bekanntzumachen. 

So wird jeweils eine XBOX One X und eine Anki Overdrive Fast & Furious Edition während des Streams über Quadratauge verlost.

Zudem werden wir im Rahmen des Charity-Streams auf Ebay drei Modelle der Xbox One X – selbstverständlich signiert von Gronkh & Co. – über unseren Partner Sozialhelden.de für den guten Zweck versteigern.

Mit dabei ist übrigens auch RheinStars-Spieler Dennis Heinzmann, aka TheHeinzman: Er wird gegen 19 Uhr unter Beweis stellen, dass er nicht nur auf dem Basketballfeld schnell ist, sondern auch als Endgegner im Rahmen eines Spiels während des Livestreams.

Alle Spenden werden über Betterplace.org gesammelt, die diesjährigen Sponsorengelder und die Spenden gehen abzüglich der Eventkosten an den Verein „Silberstreifen“ zur Unterstützung und Förderung neurologisch kranker Kinder, den Mukoviszidose e.V., den Verein „Vogelgnadenhof und Altenheim für Tiere e.V.“ sowie das Projekt „Ein letzter Wunsch“. Den Start machen übrigens wir selbst mit einem Spendenscheck, den wir zu Beginn der Aktion überreichen werden,  in der Hoffnung, viele spendable Nachahmer zu animieren.

Advent, Advent: Mitmachen und gut fühlen!

Na, neugierig geworden?

Dann schaut doch einfach mal rein und werdet Teil von Deutschlands größtem Charity-Livestream. Mitmachen ist ganz einfach, à la „Guckst du noch oder streamst du schon?“.

Und zwar am besten auf unitymedia.de/quadratauge, wo ihr unsere Liveberichterstattung mit Liveticker und Videoausschnitten ansehen könnt. Alternativ findet ihr den Livestream auch auf twitch.tv/gronkh, youtube.com/gronkh, auf mixer.com/gronkh sowie Spiegel Online.

In diesem Sinne wünschen wir euch eine unterhaltsame Charity-Aktion und eine gute Nacht in den ersten Advent, der sich ganz sicher noch toller anfühlt, wenn man dem FriendlyFire Munition gegeben hat.

Messerückblick Anga Com 2017: Wenn alle Mainstream, muss einer Challenge!

„Tschüss analog. Hallo digital!“: Das digitale Zeitalter im TV ist für unsere Kunden endgültig angebrochen.

Drei Tage, rund 18.000 Besucher und zahlreiche aufregende Fachgespräche. Die Anga Com, Fachmesse für Breitband, Kabel und Satellit, schloss gestern  ihre Tore. Wir ließen die Besucher mit unserem Messestand in das „Was? Das geht?“-Land und die Gigaworld eintauchen. Zeit für einen Rückblick.

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Breitband für alle – Unitymedia macht’s möglich

Was? Das geht? Unitymedia macht HighSpeed-Internet mit neuem Tarif-Portfolio erschwinglich für jedermann.
Was? Das geht? Unitymedia macht HighSpeed-Internet mit neuem Tarif-Portfolio erschwinglich für jedermann.

Rasend schnelles Internet, erschwinglicher Preis – Was? Das geht? Ja, und ab sofort und zwar im „„Was? Das geht?“-Land“ von Unitymedia. Mit dem vereinfachten Tarifportfolio setzt der Kölner Highspeed Spezialist zu Beginn des Jahres ein erstes dickes Ausrufezeichen und macht hohe Bandbreiten netzweit wohnzimmertauglich.

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Hanau zeigt, wie es geht: Deutschlands Vorreiter im Digital-TV

Joachim Becker (Direktor LPR Hessen), Christian Hindennach (Senior Vice President Consumer von Unitymedia), Willy W. und Oberbürgermeister Claus Kaminsky (v.l.n.r.) vor dem Info-Cube in der Hanauer Innenstadt ©Unitymedia
Joachim Becker (Direktor LPR Hessen), Christian Hindennach (Senior Vice President Consumer von Unitymedia), Willy W. und Oberbürgermeister Claus Kaminsky (v.l.n.r.) vor dem Info-Cube in der Hanauer Innenstadt

Seit dem 20. September ist das analoge Fernsehangebot in Hanau Geschichte. Auf allen analogen Kanälen in Hanau sind nur noch Standbilder und kein Liveprogramm mehr zu sehen. Auf der Zielgeraden zur TV-Volldigitalisierung hat Hanau dabei gezeigt, wie es geht. Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Christian Hindennach, Leitung Consumer bei Unitymedia, sowie der Direktor der LPR Hessen, Joachim Becker, zogen ein positives Fazit der erfolgreichen Verbraucherkampagne in den letzten 6 Monaten.

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Unitymedia Business sponsert 6. B2RUN durch Köln

Unitymedia geht heute mit 285 Läufern beim @b2run in Köln an den Start.
Unitymedia geht heute mit 285 Läufern beim @b2run in Köln an den Start.

Raus aus dem Bürostuhl, rein in die Laufschuhe: So lautet am heutigen 1. September wieder das Motto für tausende Läufer des sechsten B2Run in Köln. Mitarbeiter von rund 1.000 teilnehmenden Firmen, Verbänden und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen gehen heute beim Kölner B2B-Sportereignis um 18:50 Uhr wieder an den Start, um Ausdauer und vor allem Schnelligkeit unter Beweis zu stellen. Auch Unitymedia Business ist als offizieller Telekommunikationspartner des B2RUN mit rund 285 Teilnehmern unterwegs – aber nicht nur auf der Laufstrecke. Denn während die Läufer auf dem fünf Kilometer langen Kurs durch die Kölner Innenstadt die Ziellinie anvisieren, jagen unterirdisch Daten bis zu 400 Mbit/s durch das Coax-Glasfaserkabel von Unitymedia.

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Unterwegs schnell und sicher surfen – WifiSpots für Unitymedia Kunden starten

WLAN-Verfügbarkeit steigt: das WifiSpot-Angebot für Unitymedia-Kunden startet am heutigen Montag.
WLAN-Verfügbarkeit steigt: Das WifiSpot-Angebot für Unitymedia-Kunden startet am heutigen Montag.

Öffentliche WLAN-Hotspots sind eine tolle Sache, ermöglichen sie doch auch unterwegs schnelles Surfen mit Smartphones, Tablets und Notebooks. Zudem helfen sie dabei, die Datenkontingente von Mobilfunktarifen zu schonen. Dabei unterstützen wir  gerne: Unser bestehendes Angebot an öffentlichen Zugangspunkten erweitern wir nun um einen privaten Homespot-Service und erhöhen so die WLAN-Verfügbarkeit in den Städten für unsere Kunden. Denn unsere Vorbereitungen sind nun abgeschlossen und der Startschuss kann erfolgen: Wir haben heute damit begonnen, die ersten “WifiSpots für Unitymedia Kunden” in Betrieb zu nehmen und zünden damit die zweite Stufe unseres mehrere Säulen umfassenden Wifi-Projekts. Bis Ende des Jahres entsteht durch etwa 1,5 Millionen WifiSpots – so bezeichnen wir unsere öffentlichen WLAN-Zugangspunkte – in unserem Verbreitungsgebiet eines der größten WLAN-Netze Deutschlands. An den Zugangspunkten können unsere teilnehmenden Privatkunden mit einem Internettarif ab 8. April 2013 ohne Zusatzkosten surfen. Zudem ist das Angebot ab sofort für alle Neukunden ein integraler Bestandteil der Internettarife.

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Auf zwei Rädern im Einsatz: „Big Ride for Africa“ sammelt 1,3 Mio. Euro für den guten Zweck

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Die Radler der Kölner-Strecke kurz vor dem Startschuss.

Zum vierten Mal seit 2013 haben sich Mitarbeiter und Freunde von Unitymedia, der Muttergesellschaft Liberty Global und europäischen Schwesterunternehmen in den Satteln geschwungen, um sich gemeinsam für das Schulförderprojekt „Send me to School“ der Lessons-for-Life-Foundation zu engagieren. Das Ergebnis: ein Spendenscheck von 1,3 Millionen Euro für die Initiative.

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