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Catch us if you can: Unitymedia hat die besten Speeds im Netz

HighSpeed-Liebhaber aufgepasst: Mit Unitymedia surft und streamt es sich rasend schnell und zuverlässig. Das belegen die vor kurzem veröffentlichten Ergebnisse des Netztests von Chip.de und dem Netzwerkspezialisten nPerf, der auf Basis von fünf Millionen Messungen den schnellsten Provider 2017 erhoben hat. Die Messungen wurden sowohl über nPerf, als auch über den
CHIP-Speedtest durchgeführt und konzentrierten sich auf Download- und Upload-Geschwindigkeiten sowie die Latenz der Verbindung.

Das Ergebnis ist deutlich: Unitymedia führt mit 71,90 Mbit/s im Download die Tabelle an und weist die vier Wettbewerber in die Schranken – mit einem deutlichen Abstand von rund 31 Mbit/s auf Platz zwei. Auch beim Upload-Speed kann sich Unitymedia sehen lassen und belegt mit 6,16 Mbit/s den zweiten Platz.

Grafik: nPerf

Unitymedia holt das HighSpeed-Quintett

Unitymedia fährt erneut HighSpeed-Quintett

Die Ergebnisse des Speedtests von nPerf bilden das Auszeichnungs-Quintett für Unitymedia: Erst im vergangenen Monat kürten das PC Magazin und PC Go Unitymedia mit der Note “sehr gut” zum Testsieger des großen Festnetztests 2017. Auch hier belegten fünf Millionen Einzelmessungen und 30 Millionen Messungen der Latenzzeiten die Qualität des HighSpeed-Netzes von Unitymedia. Aber nicht nur das: Im Juni 2017 haben wir uns außerdem den connect-Leserpreis gesichert und landeten in der Kategorie „Festnetz“ das zweite Jahr in Folge unter den Top 3 der Festnetzanbieter in Deutschland. Die Computer BILD kürte uns 2017 gleich doppelt zum Sieger, mit sehr schnellen Verbindungen und geringen Temposchwankungen im Tagesverlauf holte Unitymedia klar den Gesamtsiegt und den Sieg in der Kategorie “Preis-Leistung”.

All das zeigt: Wir sind bereit für ein HighSpeed-Netz, das all eure Wünsche erfüllt – und dafür, auch weiterhin das Beste für unsere Kunden zu geben.

Wege in die Gigabit-Gesellschaft

Dr. Wolf Osthaus, ANGA-Vorstandsmitglied und Mitglied der Geschäftsleitung von Unitymedia, im Interview mit dem FKT-Magazin.

Wie sehen Sie die zukünftige Gigabit-Gesellschaft?

Unter der Gigabit-Gesellschaft versteht jeder etwas anderes. Und sie ist evolutionär und passiert nicht auf einen Schlag. Ich glaube, dass wir 2025 Dinge in der Anwendung haben, die sich heute erst am Horizont abzeichnen. Wenn man sieht, in welcher Geschwindigkeit sich Dinge entwickeln – klas­sisches Beispiel, vor zehn Jahren gab es noch kein Smartphone und heute kann es sich keiner mehr wegdenken – dann sind es bis 2025 immerhin noch acht Jahre. Und die Entwicklung wird sich eher beschleunigen. Wir alle werden etwas nutzen, von dem wir heute gerade erst ahnen, dass es geht. Autonomes Fahren ist nur ein Beispiel. Wir haben auch höchstens eine erste Vorstellung, wie sich Unterhaltung weiterent­wickeln und was in unseren Haushalten passieren wird. Mobiles Arbeiten wird kommen, die klare Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten wird sich auflösen. Für all das braucht es eine moderne leistungsfähige Infrastruktur. Unser Ziel muss es sein, möglichst flächendeckend gigabitfähi­ge Netze anzubieten. Dafür werden wir einen großen Schritt nach vorne machen müssen.

Was muss für den großen Schritt passieren?

Am Ende sieht es nicht so schlecht aus, wie manche es gerne darstellen. In unseren hybriden Glasfaser-Coax-Netzen, den so genannten HFC-Netzen, die heute schon 70 % der deutschen Haushalte erreichen, wird mit Einführung des neuen Standards Docsis 3.1 eine viel bessere Ausnutzung des verfügbaren Spektrums möglich. Und zudem ist eine deutliche Erweiterung des nutzbaren Spektrums  angelegt. Das zusammen führt dazu, dass man zukünftig ganz andere Bandbreiten anbieten und auch ganz andere Kapa­zitäten in den Netzen haben kann. Wir reden hier für die Zukunft über hohe Gigabit-Bandbreiten.

Wie sehen Sie die Unterschiede zwischen Stadt und Land?

In der Stadt sind die Voraussetzungen deutlich besser. Dagegen ist es wirtschaftlich natürlich schwieriger, Netze ganz neu zu errich­ten, wo vorher keine waren. Es ist aber möglich. Denn wir sehen, dass die Nachfrage steigt und die Möglichkeit zum eigenwirtschaftlichen Ausbau zunimmt. So können heute auch im ländlichen Raum sehr oft die notwendigen Vorvermarktungsschwellen erreicht werden, um einen Netzausbau wirtschaftlich zu machen. Natürlich wird es trotzdem wirklich abgelegene Gebiete geben, in denen es Fördermittel braucht. Es macht aber Sinn, dass sich der Staat auf diese Gebiete konzentriert, dabei viel Sorgfalt in die Markterkundung steckt und sich um eine klare Abgrenzung von Fördergebieten kümmert. Nur so können die Steuermittel ganz zielgerichtet eingesetzt werden, ohne den wirtschaftlichen Ausbau zu behindern. Wenn hingegen ein Förderprojekt zu einem Überbau von privatwirtschaftlich finanzierten Netzen führt, entsteht eine Wettbewerbsverzerrung, die den wirtschaft­lichen Ausbau entwertet und unattraktiv macht. Daran kann keiner ein Interesse haben, vor allem wenn ich die Gesamtsumme der notwendigen Investitionen sehe. Das kann nur gestemmt werden, wenn der Hauptteil von privaten Investoren kommt.

Wie kann die Versorgung für Medienproduzenten, deren Workflows IP-basiert arbeiten, garantiert werden?

Zunächst einmal haben wir in den HFC- und Glasfasernetzen Kapazitäten, die nicht grenzenlos sind, aber doch sehr groß. Und dann gibt es in der Breite der Anwendungen ja auch ganz unterschiedliche Anforderungen. Autonomes Fahren, beispielsweise, ist keine bandbreitenintensive Anwendung. Hier werden keine großen Datenmengen hoch- und runtergeladen, die Latenz spielt eine viel größere Rolle. Insofern sehe ich gar nicht immer so eine zwangsläufige Konkurrenz der verschiedenen Anwendungen. Ein Medienschaffender betreibt in großen Maßen Rendering in der Cloud und bewegt dafür sehr hohe Datenmengen. Latenz ist dagegen weniger wichtig. Letztendlich funktioniert es im IP-Standard ja sehr gut, dass ganz unterschiedliche Anwendungen jeweils bedarfsgerecht ihre Datenpakete transportiert bekommen. Auf Dauer kann vielleicht auch über qualitätsgesicherte Dienste geredet werden. Die Nachfrage dafür sehe ich aber eher nicht bei den bandbreitenintensiven Anwendungen, sondern zum Beispiel bei latenzkritschen Diensten. Langfristig kann so etwas kommen, aber da müsste erst einmal der Bedarf da sein.

Es heißt, Förderungen fließen vor allem in Kupfernetze der Telekom. Wie sehen Sie das?

Das ist so. Die Telekom versucht sich das immer mit den Worten „Wir bauen ja auch hinten ein bisschen Glasfaser“ schönzureden. Tun sie, aber trotzdem sind die Anschlüsse, die entstehen, am Ende nur 50-MBit-Anschlüsse. Das ist ja auch das politisch definierte Breitbandziel, das mit der Förderung verfolgt wird. Ein gutes Pferd springt halt nur so hoch, wie es muss. Dass es dann billiger ist, die eigenen Kupferdrähte  aufzurüsten im Vergleich zur komplett neuen Ausle­gung eines Glasfasernetzes, wen wundert das? Aber es setzt sich in der Politik die Erkenntnis durch, dass wir Gigabit-Speeds brauchen, wie sie mit HFC-und Glasfaser erreicht werden und dass es dafür auch eine Neuausrichtung der Förderpolitik braucht.  Beim wirklichen Neubau von Netzen wird es darauf hinauslaufen, dass fast ausschließlich Glasfaser­netze entstehen. Denn wenn gegra­ben wird, macht das verlegte Medium, ob nun Kupfer oder Glas, kostenseitig keinen relevanten Unterschied. Der Kostentreiber ist das Graben. Deshalb sollten in einem Breitbandförderprogramm in der neuen Legislaturperiode die Anforderungen für förderfähige Infrastrukturen deutlich höher gesetzt werden: Da brauchen wir gigabitfähige Netze. Dann wäre ein klassischer VDSL- oder Vectoring-Ausbau als solcher nicht mehr förderfähig.

In welcher Rolle sehen Sie die ANGA in all dem?

Für uns als Interessenvertreter der Breitbandka­belnetzbetreiber, die sowohl HFC- als auch reine Glasfaser-Infrastrukturen nutzen, sind zwei Dinge wichtig: Erstens gibt es verschiedene gigabitfähige Technologien. So ist HFC eine Technologie, die sehr viel schneller als ein reiner Glas­faserausbau dazu beitragen kann, über große Flächen eine Gigabitversorgung zu erreichen. Zweitens sind wir als privatwirtschaftlich investierende Unternehmen diejenigen, die für den Infrastrukturwettbewerb stehen. Und wenn wir als private Investoren Geld in die Hand nehmen, brauchen wir einen Rechtsrahmen, der uns erlaubt, über eine absehbare Zeit unser Geld auch wieder zurückzuverdienen. Sonst lässt sich die Investi­tion nicht rechnen. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und vor allem eine Sicherung des Infrastrukturwettbewerbs. Denn es ist gut, wenn mehrere Netze parallel liegen. Das bedeutet nicht nur mehr Ka­pazität und auch eine höhere Ausfallsicherheit, sondern vor allem ein ständiges gegenseitiges Anstacheln, immer weiter in die Netze zu investieren. Im Augenblick gibt es in der Politik eine gewisse Neigung zu sagen, ein Netz sei doch genug, mit einem starren Glasfasernetz sei man fertig, aber das ist ein Irrglaube.

Wettbewerb auf nationaler Ebene ist wichtig, wie bewerten Sie den internationalen Wettbewerb?

Der Grad der Regulierungsdichte, die Neigung zum Vorsichtsprinzip  und damit zu Zurückhaltung gegenüber Innovationen ist in Europa und besonders in Deutschland ausgeprägter als in anderen Regionen. Was immer getan werden kann, um agiler zu werden als Volkswirtschaft, um Leuten ein Ausprobieren zu ermöglichen, sollte getan werden. Regulierungen, die nicht dringend notwendig sind, sollten abgebaut und so die Bedingungen verbessert werden. Am Ende wollen wir doch nicht nur die Infrastruktur anbieten, also quasi die Autobahn stellen und die Autos, die darauf fahren, kommen alle aus dem Ausland. Wir müssen ein Interesse daran haben, selbst starke Anwendungen und Dienste zu realisieren, die auf diesen Netzen stattfinden. Wir sollten zum Beispiel die deutsch-euro­päische Medienwirtschaft stärken. Es gibt viel Potential, aber immer wieder gibt es an einigen Stellen Regulierungen, die Entwicklungen behindern. Deren Sinn muss offen diskutiert werden.

Von welchen Stellen sprechen Sie?

Zum Beispiel die Diskussion um die audiovisuelle Mediendienste-Richtlinie, ob die Werbevorgaben für TV-Sender etwas gelockert werden könnten. Anstatt zu sagen: Solche Regeln gibt’s für Online-Werbung auch nicht, das kann man liberalisieren. Oder die Gestaltung von Medien­plattformen. Amazon bietet alles an und unterliegt fast keiner Regulierung. Wenn wir als Kabelnetzbetreiber aber unsere TV- und Videoplattformen weiterentwickeln , dann unterliegt das einer unglaublich detaillier­ten Aufsicht. Dabei stehen diese Plattformen längst alle im Wettbewerb und der Nutzer ist mit einem Klick sofort bei einem anderen Angebot. Wenn wir jetzt aus Deutschland immer nur die komplizierteren oder langsameren Produkt haben, weil man sich ewig mit Regulierungsfragen aufhält,  sind die Kunden längst bei anderen Diensten. Was sie da bekommen, ist dann auch nicht reguliert, aber die globalen Anbieter haben gewonnen. Diese Entwicklung bedroht nicht zuletzt die Zukunftsfähigkeit des klassischen linearen Fernsehens.

Dabei hat Rundfunk, hat Content viel mit Kultur und Identität zu tun. Das Risiko in Deutsch­land ist nun wieder, dass man das mit staatlicher Intervention zu retten versucht. Im Rundfunk wird gerne nur den öffentlich-rechtlichen Anstalten zugetraut, wertvolle Inhalte zu liefern. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist oft die Innovation. Denn Neues kommt gerade aus dem privatwirtschaftlichen Bereich, aus dem Wettbewerb. Darum müssen wir uns kümmern, und zwar nicht mit Fördermillionen, die wir auf ein Problem kippen, sondern indem wir es Menschen ermöglichen, selber Dinge auszupro­bieren. Gerade das Internet ist „Trial and Error“. Diskussionen, ob YouTuber eine Rundfunklizenz brauchen, führen da meiner Meinung nach nicht weiter.

Das Interview ist im FKT-Magazin, Ausgabe 10/2017 erschienen. Das Gespräch führte Corinna Robertz.

Anga Com 2016: Unitymedia präsentiert Gigasphere

Anga Com 2016: Die wichtigste Fachmesse für Breitband und Fernsehen.
Anga Com 2016: Die wichtigste Fachmesse für Breitband und Fernsehen.

Vom 7. bis 9. Juni 2016 trifft sich die Breitband- und Kabelbranche auf der Fachmesse Anga Com in Köln. Unitymedia wird dort ein neues Zeitalter der Breitbandtechnik einläuten: Wir nehmen die rund 17.000 Fachbesucher und Journalisten am Messestand (Halle 10.2 / Stand B11) mit in die Gigasphere. Damit ist der neue Kabelstandard DOCSIS 3.1 gemeint. Dieser macht Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde im Downstream und bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Upstream möglich. Einen Vorgeschmack davon, wie sich Surfen mit Gigabit-Geschwindigkeiten mit der schon heute verfügbaren Ausbaustufe von Gigasphere anfühlt, erleben Besucher der Messe live. Wir führen an unserem Messestand mit Demo-Showcases die Gigasphere-Technik mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2  GBit/s  im Downstream vor.

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